Erfolgsgeschichten

Mit unseren Produkten und unserer Kompetenz haben wir zahlreiche nationale und internationale Projekte ermöglicht. Machen Sie sich anhand unserer Referenzauswahl ein Bild von unseren Möglichkeiten und lernen Sie die vielen kleinen Geschichten und Hintergründe kennen, die unseren Erfolg beschreiben.

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In Braunschweig nennt man uns jetzt Hochglas.

Der Nachbar heißt Toblerone und hat früher für die Post gearbeitet. Zusammen wohnen sie in einem Park, der BraWo heißt. Es gibt zahlreiche Perspektiven, aus denen das Business Center II in Braunschweig sich interessant zu machen versteht. Auch die Frosch-Perspektive ist toll - dann kommt Braunschweigs "spektakulärster Hochhausneubau" (O-Ton Eigenmarketing) besonders gut zur Geltung. Vor allem wegen der spektakulären Glasfassade, die natürlich aus Wernberg-Köblitz stammt.

Der BraWoPark ist ein urbanes Prestige-Objekt in Braunschweig. Zu Recht. Denn das riesige ehemalige Post-Areal liegt zentral am Hauptbahnhof und ist 75.000 m² groß. Der Toblerone-Bau heißt eigentlich Business Center I und stammt aus den späten 1980er Jahren. Seinen Spitznamen verdankt er der markanten dreieckigen Bauform. Toblerone ist mit 90 Metern Höhe der Lulatsch in Braunschweig; allerdings nur, weil er eine ziemlich hohe Spitze hat.

Das Business Center II ist nigelnagelneu. Das Gebäude kommt auf 70 Meter Höhe. Seine rund geschwungenen Formen machen es zum eigentlichen Blickfang des Ensembles, zu dem neben Toblerone auch noch ein Hotel und ein Shopping-Center gehören. 13.000 m² Büroflächen stellt das schlank gewachsene Bürogebäude zur Verfügung - lichtdurchflutet. Was natürlich allein der Glasfertigung in Wernberg-Köblitz zu verdanken ist.

Rund 7.000 m² Pilkington Suncool™ 50/25 haben wir geliefert und wurden reklamationslos verbaut. Nicht nur die Eintracht-Braunschweig-Fans wissen: 7.000 m² ist Fußballfeld-Größe. Aber es war hier nicht nur die schiere Menge, die bewältigt werden wollte. Besonders anspruchsvoll waren die logistischen Vorgaben. Getrennt nach Bauteilen und Etagen verpacken und liefern - das war der Wunsch. Wir haben ihm natürlich entsprochen.

Dass das Gebäude in Rekordzeit fertiggestellt werden konnte, lag damit nicht zuletzt auch an der reibungslosen Performance in unserem Hause. Und wie man an diesem Beispiel einmal mehr sehen kann: Unsere Leistung beschränkt sich längst nicht mehr "nur" auf exzellente Glasveredelung. Kompromisslose Orientierung an den Anforderungen des Kunden ist genauso unsere Stärke.

Überall ist draußen. Mit FLACHGLAS Wernberg.

Die VULKAN Gruppe ist eines dieser leuchtenden Beispiele des deutschen Mittelstands. 1889 gegründet, heute international tätig, 1200 Mitarbeiter, führend im Bereich Kupplungs- und Getriebebau. Beeindruckend. Aber bis vor Kurzem ohne ausreichend Platz für alle, die am Stammsitz in Herne arbeiten. Das ist jetzt anders. Nun können alle 180 Mitarbeiter zusammen nach draußen gucken. Sogar gleichzeitig.

"Es ging uns darum, ein Gebäude zu schaffen, das nicht nur den modernsten technischen Standards entspricht, sondern auch Kommunikation, Arbeitsatmosphäre und Effizienz im Unternehmen noch besser macht". So die Vision von Sebastian Hackforth, Chef der Unternehmensgruppe in vierter Generation. Das Ergebnis ist ein Gebäude, dessen Körper praktisch vollständig aus Glas zu bestehen scheint. Wenn Kommunikation Transparenz erfordert, hier ist sie perfekt in Szene gesetzt - mit Glas aus Wernberg-Köblitz.

Das Besondere an der VULKAN-Fassade: Sie basiert nicht auf einer üblichen Pfosten-Riegel-Konstruktion, sondern wurde als sogenannte Element-Fassade errichtet. Die Elemente sind direkt vor den Rohbau gesetzt - was beeindruckend homogene Glasflächen ermöglicht.

Insgesamt 2.241 m² Pilkington Suncool™ 70/35 haben wir in den Herner Stadtteil Crange geliefert. Bereits im Planungsstadium hatte sich das ausführende Architekturbüro RKW Rhode Kellermann Wawrowsky die Kompetenz von Flachglas MarkenKreis mit an Bord geholt. Auf diese Weise ließ sich eine besonders wirtschaftliche Lösung für den gewünschten absturzsichernden Glasaufbau entwickeln.

Eine zusätzliche Herausforderung in der Fertigungsphase waren die Ganzglas-Ecken des Gebäudes. Auch sie mussten natürlich den Standards einer absturzsichernden Konstruktion erfüllen. Alle Ganzglas-Ecken wurden in Wernberg-Köblitz bereits verklebt und als vorproduzierte Module an den Kunden ausgeliefert.

Die Glasfassade der neuen VULKAN-Firmenzentrale erlaubt ein Höchstmaß an natürlicher Lichtausbeute. Zudem besitzt das Gebäude zwei Innenhöfe - so hat jeder Mitarbeiter direkt von seinem Platz einen unmittelbaren Blick nach draußen.

Manche unserer Produkte schauen täglich nochmal kurz vorbei.

Die Naabtalbahn ist in Wirklichkeit eine Linie der Vogtlandbahn. Wobei die Vogtlandbahn eigentlich ein Unternehmen der Regentalbahn ist. Die wiederum gehört seit ein paar Jahren zur Netinera. Also nachdem dieses Unternehmen aus der deutschen Tochter der englischen Arriva hervorgegangen war ... Sie merken schon, es ist kompliziert. Und das einzig völlig Transparente daran sind - na klar - Fenster aus Wernberg.

Womit dann auch klar ist, dass es um Fahrzeugverglasung geht. Und zwar um die der 12 neuen "LINT 41"-Züge auf der Regionalstrecke zwischen Regensburg und Marktredwitz bzw. Schirnding. Ortskundige werden da natürlich sofort hellhörig: Moment, das ist doch die Oberpfalz und da sitzt doch.. genau - FLACHGLAS Wernberg. Wir sind sozusagen am Zug. Täglich. Die Strecke bedient auch die Station Wernberg. Und es kommt sogar noch besser: Ein Teilstück der Bahngleise quert unser Werksgelände. So haben wir Tag für Tag mehrfach unsere eigene Leistung vor Augen.

Apropos Leistung: Für dieses Projekt war der Terminrahmen ungewöhnlich eng gesteckt. Weil nämlich die Regentalbahn AG eigentlich gar keine LINTS geordert hatte, sondern ein Konkurrenzprodukt. Gleichfalls Dieselzüge, die für den Einsatz auf Regionalstrecken ausgelegt sind. Die Inbetriebnahme war für Ende 2014 vorgesehen. Als Anfang 2015 noch immer keine deutsche Betriebserlaubnis für die bestellten Züge in Sicht war, zog die Regentalbahn AG die Reißleine - und orderte 12-mal LINT 41.

Im März 2016 sollten die ersten Züge ausgeliefert werden - und wurden es auch. Fenster und Innenverglasungskomponenten waren von uns kompromisslos pünktlich an die Alstomer Fertigungsbänder in Salzgitter geliefert worden. Service "on demand" praktisch. Ja, und von der exzellenten Fertigungsqualität unserer Fenster können wir uns nun jeden Tag persönlich überzeugen. Direkt an den Gleisen. Es gibt Leute, die sagen glasklar, sie hätten den einen oder anderen durchfahrenden Zug ihnen zuzwinkern sehen.

FLACHGLAS Wernberg richtet sich neu aus.

Mit neuer Führung, Fokus auf Internationalisierung und stärkerer Innovationskraft.

Die Flachglas Gruppe als ein konzernunabhängiges Unternehmen konnte sich zu einem sehr erfolgreichen, im Markt überaus bekannten und weltweit tätigen Anbieter von Glasveredelungsprodukten entwickeln und wird 2016 aus strategischen Gründen als ein Jahr der Neuausrichtung nutzen. Seit 1999, mit der Herauslösung aus dem Pilkington-Konzern, agiert FLACHGLAS Wernberg in der Gruppe mit einer Belegschaft von 1100 Mitarbeitern an zwei weiteren Produktionsstandorten in Deutschland und drei Werken in der Schweiz als konzernunabhängiges Unternehmen.

Der langjährige Geschäftsführer Holger Rexhausen hat den Staffelstab an Robert Meier (Foto) übergeben. Galt Holger Rexhausen in all diesen Jahren als "das Gesicht" von FLACHGLAS Wernberg, so wird er diesen Weg weiterhin begleiten und seinem Nachfolger in der Geschäftsführung, Robert Meier, auch künftig beratend zur Seite stehen.

Holger Rexhausen: "Dieser schon länger geplante Wechsel bringt auch immer neue Ideen und Ansätze und damit auch neue Chancen für eine Firma. Ich bleibe dem Unternehmen weiterhin verbunden und werde meinen Nachfolger mit Rat und Tat unterstützen."

Robert Meier verantwortet schwerpunktmäßig den Bereich Vertrieb und das Projektmanagement. Georg Flor ist in der Geschäftsführung weiterhin für Technik, Produktion und die kaufmännischen Aufgaben zuständig. Für Robert Meier, der selbst lange Jahre erfolgreich im Automobilsektor tätig war, ist die FLACHGLAS Wernberg GmbH ein Unternehmen mit enormen Potential, einem hervorragenden Ruf auf den Märkten des Architektur- und Schienenfahrzeugsektors und vor allem erster Ansprechpartner für komplexe Fragestellungen: "Ich freue mich sehr auf diese anspruchsvolle und interessante Herausforderung!"

Im oberpfälzischen Wernberg werden derzeit im Zuge einer prozessorientierten Ausrichtung Strukturen verändert, um für die Zukunft noch besser gerüstet zu sein. Dieser Umbau unter dem Schlagwort "Lean" werde bis Ende 2016 beendet sein, betont Geschäftsführer Georg Flor. Darüber hinaus werde strategisch neben dem Faktor Internationalisierung vor allen auf die Stärkung der Innovationskraft großer Wert gelegt.

Auch in der gesamten Flachglas Gruppe wird den Herausforderungen Rechnung getragen und es werden in 2016 die Kompetenzen der Schweizer Standorte gebündelt, wie Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Hans Nuißl betont.

Glasklar: Sieben auf einen Streich.

Die Geschichte, wie wir sie kennen, ist eine Geschichte der Aufspaltungen und Trennungen. So haben wir immer mehr Teile in der Hand, die zunehmend schwerer unter einen Hut zu kriegen sind. Umso schöner also, dass heute ausnahmsweise von einem Fanal der Gegenbewegung die Rede sein darf. Von einer Vereinigung und Zusammenführung, wie sie lupenreiner und glasklarer nicht sein könnte.

Im Mittelpunkt dabei: ein neues Gebäude in Heidelberg - genauer gesagt der dortigen Universität. Bekanntlich gehört die altehrwürdige Ruperto Carola zu den ältesten Hochschulen Europas. In Deutschland markiert sie mit dem Gründungsjahr 1386 überhaupt erst den Beginn der Universitätsgeschichte.

Wie bei einer über 600-jährigen Dame nicht anders zu erwarten, blieben auch der Heidelberger Alma Mater Aufspaltungen und Trennungen nicht erspart. Wachsend und gedeihend verstreuten sich die Fakultäten über das Stadtgebiet. Die einander innig verbundenen Mathematiker und Informatiker forschten und lehrten am Ende an nicht weniger als sieben Standorten. Das kann gemeinsamer Forschung nicht guttun.

Dank dem neuen Mathematikon, entworfen vom Darmstädter Architekturbüro Bernhardt & Partner und gebaut von der Klaus Tschira Stiftung, sind diese Zeiten nun passé. Alle sieben Standorte finden in einem, noch dazu schön zentral gelegenen Gebäude zusammen. Und das Interdisziplinäre Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (IWR) kommt auch gleich noch mit.

Es ließe sich noch allerlei Weiteres erzählen - aber wir sind ja hier, um aus dem Fenster zu schauen. Denn die sind ausnahmslos von FLACHGLAS Wernberg. Und tragen einen durchaus entscheidenden Teil zum gelingenden Operieren mit Zahlen und Algorithmen bei. Erstens ästhetisch: Sie geben der vergleichsweise rechtwinkligen Fassade Lebendigkeit. Spiegelt sich in ihnen doch grandios der Himmel, Sitz der Sterne, nach denen alle wahrhaft Studierenden ihr Leben lang greifen. Zweitens funktional: Denn nach innen lenken die Fenster größtmögliche Helligkeit. Wobei sie, dank optimalem Sonnen- und Wärmeschutz, Überhitzung verhindern, die weder dem tiefschürfenden Denken noch dem vielkernigen Werkeln von Computern zuträglich ist.

Übrigens ist das Mathematikon ein Gebäudekomplex, der noch viel mehr zusammenführt als nur akademische Mathematik und Informatik. Die Gebäudeteile B1 und B2 sind der ganz normalen Alltagspraxis gewidmet: Büroräume, Ärzte, Discounter, Einzelhandel. So ist das Mathematikon eine gelungene Symbiose von Forschung und Leben - vor und hinter 7.000 m² feinstem Glas aus Wernberg-Köblitz.

Übrigens: Wir verglasen auch Träume.

Eine leichte Brise kräuselt das Wasser. Die Sonne funkelt darin. Der weiße, schlanke Leib blendet geradezu. Eine gespannte Aufmerksamkeit geht von der Yacht aus. Nein, "festmachen" lässt sich ein solches Geschöpf nicht. Es ist sprungbereit, jederzeit dazu aufgelegt, mit einer Handvoll Menschen das gewöhnliche Leben hinter sich zurückzulassen.

Okay - bitte sehen Sie uns die kleine Träumerei nach! Aber es ist nun mal so, dass man den Anblick einer Traumyacht einigermaßen schlecht mit dem profanen Wort "Fahrzeugverglasung" zusammenbekommt. Dabei sind wir von FLACHGLAS Wernberg auch darin internationale Meister.

Unsere Kompetenz bei der Luxusyacht-Ausstattung ist weltweit bei Werften und Designstudios bekannt: FLACHGLAS Wernberg hat die fünf größten Unikate der internationalen Yachtwelt ausgestattet.

Auch im vorliegenden Fall waren wieder alle Register zu ziehen. Das Zeitfenster war denkbar schmal, sechs Wochen, die Qualitätsanforderungen enorm hoch. Alle Fertigungskompetenzen der Sicherheits-, Isolier- und Sonnenschutzverglasung kamen zum Zug. Dazu CNC-Bearbeitung und Digitaldruck. Zu Beginn der Fertigung wurde jedes Vorprodukt handselektiert - das Endergebnis nahmen der Kunde und die Werft direkt bei uns am hauseigenen Prüfstand ab.

Der Name der Yacht ist geheim - und auch die Person, die sie der holländischen Werft in Auftrag gab, bleibt lieber hinter vornehmen Schweigen verborgen. Das ist so in der Welt der Superreichen. Hat ja jeder so seine Eigenheiten. Nicht im Dunkeln aber sollen diese Fakten bleiben: 80 m² Glas aus Wernberg-Köblitz werden bei dieser Schönheit dafür sorgen, dass die Passagiere keinen einzigen erhabenen Augenblick auf See verpassen - und dabei auch bei jeder ozeanischen Laune auf der sicheren Seite sind. Es kam ausschließlich VSG aus Dickglas mit der Hochseeeignung nach DIN ISO 614 zur Verwendung. Hier unterstützt die Zwischenlage im Glasaufbau durch Schubverbund zusätzlich die mechanische Festigkeit. Lloyd's Register hat das aufwendig getestet- und bestätigt.

So wird ein Hingucker draus.

Ein Hochhaus mitten in Berlin. Tolle Lage, aber total runtergerockt. Nun wieder auferstanden als 4-fach besterntes Hotel. Mit einem der spektakulärsten Berlin-Panorama-Blicke überhaupt. Und wissen Sie, wo die dafür notwendigen Fenster herkommen? - Genau, natürlich von FLACHGLAS Wernberg.

Als Verwaltungsgebäude des Elektronikriesen Philips gestartet, dann in den Dienst der Deutschen Bahn gestellt und schließlich nur noch ein Sanierungsfall - das Hochhaus an der Martin-Luther-Straße in Berlin war am Ende. Nach 40 Betriebsjahren musste dringend etwas passieren. Das Haus liegt nah am Ku'damm und praktisch direkt vis-à-vis vom KaDeWe. Für das spanische Hotelunternehmen RIU war diese "Sahne-Lage" Grund genug, zuzugreifen - und den Turm in mehreren Jahren Umbauzeit zu einem eleganten 4-Sterne-Hotel herauszuputzen.

Das Gesicht des neuen Plaza Berlin stammt eigentlich zur Gänze aus Oberfranken. Die Fassade sollte anspruchsvollsten Schall- und Wärmeschutzanforderungen genügen. Und natürlich schön aussehen. Edel, zurückhaltend. Schwarz und weiß. Hohe Transparenz mit einigen markanten, farbigen Highlights, die aus dem Inneren herausleuchten.

Die Architekten des international renommierten Büros GFB Alvarez & Schepers haben den Turm komplett verkleidet und ihn um einen gläsernen Kubus für den Kongressbereich ergänzt. Fassadenplatten, Isolierverglasung und digital bedrucktes Glas - alles entwickelte, fertigte und lieferte FLACHGLAS Wernberg. Am Ende belief sich das Volumen auf 9000 m² DELOGCOLOR Fassadenplatten schwarz und weiß, 1200 m² Digitaldruck SIGLADUR/DELODUR schwarz/weiß und 3000 m² Sonnenschutzisolierglas.

Reklamationen? Keine. Stattdessen 4-Sterne-Zufriedenheit. Wir wünschen allen Gästen des neuen Hotels einen grandiosen Blick über Berlin.

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Erfolgreich - mit gezinkten Gläsern.

Das Wort Hafen weckt heute eher ungemütliche Assoziationen: Container, Schweröl, zugige Lagerhallen. Flaniermeile kommt da eigentlich nicht so vor. In Berlin gibt es allerdings einen Port, der soll es in puncto Flair einmal mit dem Hamburger Jungfernstieg aufnehmen können. Die Rede ist vom Humboldthafen in Berlin-Mitte. Und damit das mit dem Flair auch wirklich klappt, haben wir von FLACHGLAS Wernberg ordentlich Druck gemacht.

Der Humboldthafen liegt an der Spree - in unmittelbarer Nachbarschaft von Hauptbahnhof und Regierungsviertel. Dank innerdeutscher Grenze war das Areal jahrzehntelang eine Branche. Nun soll es sich zu neuem Chic mausern.

Erster Meilenstein auf dem Weg dorthin ist der Büro- und Geschäftskomplex HumboldtHafenEins. Das Gebäude ist gewaltig an Ausmaß, Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und bietet außerdem an seiner Wasserseite den gelungenen Einstieg in urbanen Lifestyle. Die hohen Uferarkaden beherbergen einladende Geschäfte und noch einladendere Gastronomie.

Zum Beispiel das "Bistro un". Seine gut 100 m² große Glasfront ziert ein abstraktes Motiv aus Grün- und Gelbtönen, made in Wernberg-Köblitz. Vom Zuschnitt über die CNC-Bearbeitung und zwei Druckdurchgänge bis hin zur Vorspannung der ESG-Scheiben: Unsere Auftraggeber erhielten alle Leistungen aus einer Hand.

Zwei Druckdurchgänge waren nötig, da die Gläser beim Einbau nur verklebt werden sollten. Das erhöht die Anforderungen an die Dichtigkeit beträchtlich. Deshalb entschieden wir uns, dem ersten Digitaldruck-Durchgang einen Sperrdruck im Siebdruckverfahren folgen zu lassen.

Die Aufteilung des Motivs über die verschiedenen ESG-Scheiben besorgten unsere Mediengestalter im Hause. Um die Einbaureihenfolge der Gläser eindeutig zu kennzeichnen, wird üblicherweise jedem Glas im Randbereich eine Nummer mit aufgedruckt. Das ging bei den Hauptstadtgläsern nicht, denn die Nummer wäre nach Einbau immer noch sichtbar gewesen. Unsere Gestalter ließen sich deshalb schnell ein alternatives Kennzeichnungsverfahren einfallen. Sie schrieben die Ziffern einfach mit wasserfestem Stift händisch auf die untere Standkante der Gläser. So "gezinkt" war der korrekte Einbau ein Kinderspiel - und der Berliner Jungfernstieg in spe um eine einladende Fassade reicher.

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Ab 2017 gucken die Menschen in Aarhus ganz glasig.
Ein neues Kulturhauptstadtgefühl - mit Gläsern von FLACHGLAS Wernberg.

Früher stürzten sich Wikinger in schlanke, schnelle Boote und warfen sich grimmig ihren Abenteuern entgegen. Heute entern ihre Nachkommen allenfalls moderne öffentliche Verkehrsmittel und fahren damit friedlich zu ihrem Arbeitsplatz. Die ehemalige Wikingersiedlung Aarhus im Nordosten Dänemarks baut ihren ÖPNV gerade vorbildlich aus. Mit vorbildlicher Fahrzeugverglasung aus Wernberg-Köblitz.

Aarhus ist die zweitgrößte Stadt unserer nördlichen Nachbarn. Sie steht wirtschaftlich glänzend da, beherbergt Dänemarks größte Tageszeitung, die Jyllands-Posten, ist Universitätsstadt und Austragungsort bedeutender Musikfestivals. Kein Wunder, dass sich die dänische Metropole erfolgreich um den Titel "Kulturhauptstadt Europas"  beworben hat. 2017 ist es so weit.

Pünktlich zu diesem großen Veranstaltungsjahr will die Kommune ihren öffentlichen Nahverkehr vollkommen neu aufgestellt haben. Mit neuen Straßen- und flotten Nahverkehrsbahnen, die auch das Umland besser anbinden sollen. Insgesamt 24 Fahrzeuge hat Aarhus bei der Firma Stadler in Auftrag gegeben: 12 Niederflur-Straßenbahnen und 12 Niederflur-Stadtbahnen. Obwohl im Kern ganz unterschiedliche Designkonzepte, teilen die beiden Fahrzeugtypen doch eine Reihe von Komponenten - ein großer Vorteil für die spätere Wartung und Instandhaltung.

Auch für das Glaskonzept war ein Höchstmaß an hohen und vor allem kompatiblen Standards gefordert. Hier kommt FLACHGLAS Wernberg ins Spiel. An uns erging der Auftrag, die Stadler-Werke in Berlin-Pankow und im schweizerischen Altenrhein mit Gläsern zu beliefern, die einerseits den jeweiligen Fahrzeugkonzepten optimal entsprechen, andererseits dem späteren Betreiber, also der Stadt Aarhus, seine Arbeit so einfach wie möglich machen.

Inzwischen haben wir die ersten Gläser ausgeliefert. Komplexe Isolierverglasungen mit Stufenlösungen und Sonnen- respektive Wärmeschutzbeschichtungen - zum Teil in sehr großen Formaten. Sowohl in der Schweiz als auch in Berlin haben wir für unsere Arbeit viel zufriedenes Lächeln und Lob geerntet. Wir nehmen das an dieser Stelle zum Anlass, um unserer Zuversicht Ausdruck zu verleihen: Auch die Besucher der Europäischen Kulturhauptstadt Aarhus werden 2017 ihre Freude daran haben, hinter unseren Gläsern die vielen Facetten der Stadt zu entdecken.

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Die perfekte Welle – ist aus Glas!

Die traumhaften Surfreviere auf Bali sind von Bayern so um die 17.000 km entfernt. Trotzdem hat es eine besonders perfekte Welle in diesem Sommer bis in das kleine Städtchen Mammendorf geschafft. Den entscheidenden Schub dafür holte sie sich in Wernberg-Köblitz.

Rund 3 Meter hoch und 27 Meter breit ist die Schöne. Gerade bäumt sie sich auf und ist dabei, ein Barrel zu formen – den Wassertunnel, der für Surfer das Paradies ist. Sie lockt mit tiefdunklem Blau und schäumend weißer Gischt. Wunderschön anzuschauen.

Die Gefahr, von der perfekten Welle aus Bali verschlungen zu werden, droht nicht. Sie prangt auf einer Fassade, genauer gesagt auf der Außenfassade des neuen Sanitärbereichs im Freibad Mammendorf. Die Idee dazu kam aus dem Architekturbüro Dinkel, die Aufnahme vom Fotografen Bodo Mertoglu – und die perfekte Umsetzung von FLACHGLAS Wernberg.

Um der vollen Wahrheit die Ehre zu geben: Die Mammendorfer Welle besteht eigentlich aus dreien. Diese wurden in der Bildbearbeitung zu einer Superwelle zusammengefügt. Wir haben sie dann wieder auseinandergenommen – und auf 67 Einzelscheiben verteilt. Wobei die Kunst darin bestand, die Welle nicht zu "zerpuzzeln". Täuschend echt sollte sie wirken und jeden Betrachter unwillkürlich in ihren Bann ziehen. Genau diese hohen Anforderungen waren am Ende ausschlaggebend, um den Auftrag bei den Druckspezialisten von FLACHGLAS Wernberg zu platzieren.

Allerdings war nicht nur das Druckfinish eine Herausforderung. Der Neubau der Sanitäranlagen sollte in eine vorhandene Überdachung integriert werden. Daher waren zahlreiche Balkendurchgänge zu berücksichtigen. Nach einer Digital- und Siebdruckstufe lieferten wir die rum 150 m² Einscheibensicherheitsglas schließlich in Einbaureihenfolge an. Zudem war auf jeder Scheibe eine winzige, eindeutige Positionsnummer aufgedruckt, um beim Einbau Verwechslungen auszuschließen.

Außer der schaumtosenden Welle gehörten übrigens auch Glastüren zum Auftragsumfang. Durch sie gelangen Besucher des Freibades in die verschiedenen Bereiche der Sanitäranlagen. Die Türen sind in kräftigen Sonderfarben bedruckt. Das dient nicht nur der schnellen und einfachen Orientierung, es bewahrt auch davor, die "Druck-Welle" für allzu echt zu halten und sich ihr jauchzend entgegenzuwerfen.

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Glasvorhang auf!

Auf der sanft ansteigenden Rampe weisen kleine Fußspuren die Richtung. Es sind Nachbildungen von Abdrücken eines Aborigine-Mädchens. Gefunden am Lake Mungo, ca. 20.000 Jahre alt. Sie führen den Besucher zum neuen, gläsernen Haupteingang des Australian Museum – der sogenannten Crystal Hall. Im Deutschen kann man das mit Kristallsaal übersetzen. Wir freuen uns natürlich, dass man in Down Under so ehrfurchtsvoll über Gläser aus Wernberg spricht.

Wer die Geschichte der neuen Eingangshalle ganz erzählen will, muss sehr weit zurückgehen – rund 125 Jahre. So lange gibt es nämlich schon den Wunsch, den Museumseingang von der College Street in die Williams Street zu verlegen. Eigentlich hatte er sogar von Anfang an dorthin sollen. Tatsächlich war dann aber das "Provisorium" an der College Street über ein Jahrhundert lang in Betrieb. Wie das Leben halt manchmal so spielt.

Jetzt, im September 2015, ist endlich alles so, wie es sich die Museumsleute immer vorgestellt haben. Vielleicht sogar noch schöner. Wie ein transparenter Vorhang "fließt" die Glasfassade vor dem mächtigen Museumskörper. Die in gefalteter Zickzack-Linie miteinander verbundenen Elemente schaffen dabei einen harmonischen Übergang zwischen dem klassizistischen Altbau und dem neueren Nordteil des Komplexes, einem erratischen Quader aus schlichtem Sandstein.

Um den Wärmeeintrag in den Kristallsaal optimal zu kontrollieren, kommen Isoliergläser zum Einsatz. Insgesamt ca. 450 m², verteilt auf 164 Scheiben – entwickelt und gefertigt in Wernberg-Köblitz, pünktlich und in optimaler Qualität eingetroffen im Zentrum von Sydney. Der klimatisierende Effekt unserer Isoliergläser wird zusätzlich von verschiedenfarbigen Glaselementen unterstützt. Jeweils vier hängen in den Faltungen der Fassade von der Decke herab. Ihre Position ist individuell einstellbar, damit sie das einfallende Licht optimal filtern und streuen.

Das Australian Museum ist eine der zentralen kulturellen Institutionen auf dem fünften Kontinent – und außerdem ein bedeutender Anziehungspunkt für Touristen in Sydney. Wie es scheint, geht es immer um Spuren. Das Aborigine-Mädchen hat welche hinterlassen, die bauliche Heterogenität des Museums zeigt Spuren einer über 100-jährigen Geschichte und der Kristallsaal aus Wernberg wird Spuren im Gedächtnis seiner Besucher hinterlassen – für mindestens einige Jahrzehnte.

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Unser Glas wird unter Druck immer besser!

Siebdruck auf Glas – das ist eine außergewöhnlich glückliche Verbindung. Nicht zuletzt deshalb, weil das Ergebnis unseren Kunden regelmäßig ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Und zwar nicht nur bei der Anlieferung der bedruckten Gläser, sondern auch noch viele Jahre später. Deshalb freuen wir uns, Ihnen heute unsere neuen Siebdruck-Standardfarben ans Herz zu legen.

Siebbedrucktes Glas zeichnet sich durch eine extrem hohe Farbbeständigkeit und -echtheit aus. Das aufgebrachte Dekor ist weitestgehend abrieb- und kratzfest sowie lichtbeständig. Da für die Bedruckung eine individuelle Schablone angefertigt wird, eignet sich das Verfahren ideal für Motive und Muster, die auf eine Serie von Gläsern gedruckt werden sollen.

Das Verfahren erlaubt Mehrfarbendrucke mit bis zu vier übereinander gedruckten Farben. Ihre hohe Widerstandsfähigkeit prädestiniert siebbedruckte Gläser für Außenanwendungen: Die aufgebrachten Motive zeigen sich gegenüber jeglichen Witterungseinflüssen für sehr lange Zeit praktisch unempfindlich.

Neben den neuen Standardfarben sind eine Vielzahl weiterer RAL-Töne sowie NCS-, Sikkens- oder RAL DESIGN Farben bei uns erhältlich.

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Die Kunst, Alt & Neu zu verbinden.

Die unterfränkische Kleinstadt Iphofen hat viel historisches Flair. Denn sie konnte sich, aller geschichtlichen Unbill zum Trotz, ihre Altstadt fast vollständig erhalten. Mittelalterliches und Barockes hält sich hier harmonisch aneinander fest - wunderschön anzuschauen. Seit Mai 2015 bereichert nun auch ein Ensemble des 21. Jahrhunderts den Stadtkern. Und es ist Glas aus Wernberg, das hier buchstäblich Alt und Neu zusammenhält.

Iphofen hat eine bewegte Geschichte. Mehrmals wurde die Stadt von der Pest heimgesucht. Die Reblaus vernichtete Stock um Stock die umliegenden Weinberge. Auch ein ruchloser, bis heute unaufgeklärter Pfarrersmord steht in den Annalen. Irgendetwas Besonderes müssen die Iphöfer wohl haben, sonst hätten sie ihr Städtchen kaum so unbeschadet durch die Jahrhunderte lavieren können. Dieses "Besondere" manifestiert sich übrigens auch in der Sprache: Wer in Iphofen wohnt, ist kein Iphofer, sondern ein Iphöfer.

Aber zurück zum Stadtkern und seiner Architektur. Es gab eine lang währende Iphöfische Unzufriedenheit mit dem städtebaulichen Zustand direkt im Herzen der Altstadt. Nach Architektur-Wettbewerb und viel demokratischem Hin und Her war schließlich klar: Wir erhalten einerseits und bauen andererseits neu. Erhalten und saniert wurde das alte Schulhaus, neu gebaut wurde in seiner direkten Nachbarschaft ein Dienstleistungszentrum, von dem sich Iphofen zusätzliche wirtschaftliche Impulse erhofft.

Die Brücke zwischen Alt und Neu schlägt ein Quader, dessen Straßenfassade vollständig verglast ist. Dieser Handshake war nicht nur architektonisch, sondern auch aus Glasveredler-Sicht eine Herausforderung. Das Design lieferte der international renommierte Glaskünstler Reiner John. Für die Ausführung fiel die Wahl auf - FLACHGLAS Wernberg.

Die Crux der Verglasungsaufgabe war vielschichtig: jedes Glas ein anderes Maß, jedes Glas ein mehrschichtiger Aufbau und jedes Glas anders bedruckt. Hinzu kam außerdem, dass die Gläser von uns für ein spezielles Verspiegelungsverfahren vorbereitet werden mussten. Allein die Terminkoordination geriet hier schon zu einem  Kunststück für sich.

Rein mengenmäßig war die Iphöfer Fassade ein eher kleinerer Auftrag. Seine ästhetischen und logistischen Ansprüche allerdings forderten erhebliches Know-how und zahlreiche, parallel verfügbare Ressourcen ab. Das Ergebnis kann sich unbedingt sehen lassen. Die rund 105 m² große Glasfläche, die das 21. Jahrhundert mit seinen Vorläufern verbindet, versinnbildlicht eindrucksvoll, was Iphofen wohl schon immer ausgezeichnet hat: die Kunst, im Jetzt das Vergangene durchschimmern zu lassen.

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Logo, wir können das!

An dem Ort, wo jetzt die neue steierische Landeszentrale des österreichischen Automobilclubs ÖAMTC steht, ging es schon früh um bedeutende Verkehrsfragen. Bereits in der Römerzeit verlief hier eine wichtige Nord-Süd-Verbindung. Wie wohl die Prüfer des ÖAMTC auf einen rossschnaubenden römischen Streitwagen reagieren würden? Das könnte man sich angucken. Dank Gläsern aus Wernberg gestattet der Grazer Komplex einen recht umfassenden Durchblick.

Graz ist die zweitgrößte Stadt der Alpenrepublik. Und die Metropolregion drumherum boomt seit Jahren. Auch in dieser Hinsicht hat der steierische Landesverband des ÖAMTC mit dem Standort für sein neues Mobilitätszentrum eine gute Wahl getroffen. Für "Traffic" im modernsten Sinne ist also gesorgt. Und die neue Landeszentrale ist auch darauf vorbereitet.

Eine kleine Zahlenkaskade: 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden am Standort pro Jahr rund 40.000 Prüfaufträge abwickeln, ca. 100.000 Mitglieder in der Region betreuen und etwa 600.000 Anrufe entgegen nehmen, von E-Mails ganz zu schweigen. Das Gebäude bringt es auf 3 Geschosse, 25 Prüfplätze und ungefähr 30.000 m² Nutzfläche. Es gibt einen Verkehrserziehungsgarten, der übrigens immer offen und für jeden zugänglich ist. Und dann ist da noch die Zahl 1.800 - sie ist hell und licht und spricht buchstäblich für sich selbst.

Die Rede ist natürlich von der ambitionierten Glasfassade des Hauptgebäudes. 1.800 m² Glas wurden dort verbaut. Die Herausforderung dabei bestand aber weder in der Menge noch im mit acht Wochen relativ knapp bemessenen Produktions- und Lieferfenster, sondern in der Bedruckung.

Ein Großteil der Gläser wurde mit einer Art Rapport bestehend aus dem Logo des ÖAMTC bedruckt. Im Gesamtbild der Fassade bildet sich aus den einzelnen bedruckten Scheiben eine gigantische Version des ÖAMTC-Schriftzugs.

Einzelne Gläser hatten solche Dimensionen, dass unser GlassJet-Drucker an seine Grenzen gehen musste. Außerdem war jede im Keramikverfahren bedruckte Scheibe am Ende ein Unikat. Deshalb entschieden wir, analog zur späteren Montagereihenfolge zu fertigen. Auf diese Weise waren Verwechslungen von vornherein ausgeschlossen. Zu guter Letzt lieferten wir die Scheiben auch noch so auf der Baustelle an, dass sie dort nicht mehr gedreht werden mussten. Man kann viel tun, um den Betrieb zu beschleunigen und zu entlasten, anstatt ihn aufzuhalten.

Unsere reiche Erfahrung im hochwertigen Glasdruck uns unsere hohe logistische Kompetenz waren übrigens schon bei der Auftragsvergabe entscheidend. Zudem trug die Zusammenarbeit mit der BGT Bischoff Glastechnik AG in Bretten, die teilweise aus unserem Glas noch Isolierglas fertigte, zum erfolgreichen Ablauf bei. Natürlich bekommt die Grazer Landeszentrale des ÖAMTC in unserer Referenzliste der anspruchsvollen und rundum gelungenen Projekte bei dieser positiven Bilanz jetzt einen Ehrenplatz.

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Unser Glas macht sich aus dem Staub.

Einer der vielen Vorteile des Zugfahrens: Man kann sich ganz dem vorbeiziehenden Landschaftskino widmen. Es sei denn, man sieht nichts, weil die Scheiben so milchig-trübe sind, dass die Gegend draußen hinter einem dichten Schleier verborgen bleibt. Damit dieser unschöne Missstand behoben wird, haben wir bei FLACHGLAS Wernberg uns etwas einfallen lassen: Codename "Wüstensturm".

Wem dieser Name sofort martialisch anmutet, sei ganz beruhigt. Wüstensturm ist keine Militär-, sondern eine Innovationsgeschichte. Die Protagonisten: Ingenieure, Vertriebsfachleute und Innovationsmanager der Flachglas Gruppe sowie ein externer Kooperationspartner aus dem Bereich Oberflächenveredelung. Die Aufgabe: ein Fahrzeugglas zu entwickeln, das den extremen Anforderungen in Ländern mit weitläufigen Steppenlandschaften gerecht wird.

Gerade in Regionen mit starken Wachstumsmärkten wie Afrika oder Asien gibt es ausgedehnte Trockengebiete und Wüsten. Schienenfahrzeuge sind hier einer andauernden Staubbelastung ausgesetzt - bis hin zu aggressiven Sandstürmen. Die enorme mechanische Partikelbelastung führt zu einem schnellen und starken Abrieb an der Verglasung. Die Folge sind kürzere Tauschintervalle und entsprechend höhere Instandhaltungskosten.

Damit solche zusätzlichen wirtschaftlichen Belastungen den Eisenbahnunternehmen nicht länger zu schaffen machen, hat die Flachglas Gruppe jetzt ein innovatives Spezialglas entwickelt. Das neue Glas, das auf Veredelungsanlagen von FLACHGLAS Wernberg gefertigt werden soll, setzt dem Abrieb durch Staub deutlich mehr Widerstandskraft entgegen. Verantwortlich für diese Verbesserung ist ein neues Verfahren zur Vergütung der Glasoberfläche. Da die Produktion nur geringfügig teurer ist als bei herkömmlichen Gläsern und sich auch für kleinere Mengen rechnet, verringern sich die effektiven Betriebskosten erheblich.

Das neue Glas kann so dazu beitragen, die infrastrukturellen Bedingungen in Schwellen- und Entwicklungsländern zu verbessern. Gleichzeitig positioniert es die Flachglas Gruppe als innovationsstarken Partner in neuen Wachstumsmärkten. Das Spezialglas schließt gegenwärtig die Entwicklungsphase ab und wird zukünftig unser Angebot an Fahrzeugverglasungen optimal ergänzen.

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Münchens neuer Datenpark: alles unter Glas und Fach.

Es sind viele. Richtig viele. Und sie haben ein neues Zuhause - hell, sicher und wohltemperiert. Die Rede ist von rund einer Million Milliarden Bytes. Sie beginnen hinter hochwertigen Gläsern von FLACHGLAS Wernberg ein völlig neues Leben im IT-Rathaus - der jüngsten Ausbaustufe des Technologieparks "M-Campus" in Münchens Osten.

IT-Insider und mathematisch Versierte wissen, dass sich hinter einer Million Milliarden eine Billiarde verbirgt. Das ist eine Zahl mit 15 Nullen. Um sie vor einer Maßeinheit abzukürzen, heißt sie dort auch "Peta". In den gigantischen Dimensionen der Informationstechnologie etwa ist Petabyte die nächste Eskalationsstufe von Mega-, Giga-, und Terabyte.

Aber um aus diesen astronomischen Gefilden wieder zu Münchens Osten zurückzufinden: Ein Petabyte Daten ist die Menge, mit der es Münchens stadteigener IT-Dienstleister it@M zu tun hat. Und diese Datenmenge logiert nun im neuen IT-Rathaus erstmals unter einem Dach. Bislang war die exponentiell wachsende Datenfamilie auf zahlreiche Server-Standorte in der bayerischen Landeshauptstadt verteilt - künftig also kurze Wege statt lange Leitung.

Daten sind eine in viererlei Hinsicht empfindliche Spezies. Ihr lichtschnelles Gezappel, zum Beispiel, bringt eine IT-Umgebung gehörig ins Schwitzen. Deshalb ist Kühle angesagt. Dafür zu sorgen, dass kein Bit auskneift oder verloren geht, ist eine weitere Herausforderung. Deshalb ist Sicherheitstechnik angesagt. Für beides zeichnet FLACHGLAS Wernberg beim IT-Rathaus in maßgeblicher Hinsicht verantwortlich.

Rund 2.500 qm Wärme- und Sonnenschutzisolierglas unterstützen ein ausgeklügeltes System, das beim neuen Dienstleistungszentrum eine mechanische Lüftung und Klimatisierung überflüssig macht. Integrierte Sicherheitssysteme mit Alarmspinne helfen beim essentiellen Datenschutz.

Zu den Verbundglassystemen kommen rund 1.000 qm DELOGCOLOR®-Fassadenplatten, die dem architektonischen Gesicht des neuen IT-Rathauses zusätzlich Geltung verschaffen. Ihre lichtgraue Bedruckung hebt die bunten Stahllamellen hervor, die dem Gebäude seine strichcodeartige Anmutung verleihen.

Eine Herausforderung ganz eigener Art war übrigens die gleichzeitige termingerechte Belieferung zweier "Baustellen". Die Isolierglasscheiben gingen nach Ungarn, weil dort die Bestandteile der Elementfassade gefertigt wurden. Die Fassadenplatten waren dagegen direkt auf der Münchner Baustelle anzuliefern. Einmal mehr zeigt sich, dass FLACHGLAS Wernberg mit seinem 360° GlasServices bestens für komplexe Anforderungen aufgestellt ist. Weder zur Lieferlogistik noch zur Qualität unserer Produkte gab es eine Reklamation.

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Sicher von A nach B - weltweit. Mit Fahrzeugglas aus Wernberg.

Fenstersysteme für die Raumschiffe einer interplanetaren Mission - das wäre nochmal eine ganz neue Herausforderung. Ansonsten gibt es auf unserem Globus kaum noch Transportvehikel nennenswerter Größe, für die wir noch keine Verglasung entwickelt, gefertigt und geliefert haben.  Ein Blick in unsere globale Werkstatt.

Erst seit 2004 hat sich FLACHGLAS Wernberg verstärkt den internationalen Märkten zugewandt. Heute, 10 Jahre später, steht unser Unternehmen weltweit für herausragende Produktqualität, individuellen Service und hohe Flexibilität in der Fahrzeugverglasung.

Ob Nord- und Südamerika. Mittlerer Osten und Südost Asien. Indien oder Australien: FLACHGLAS Wernberg ist überall auf der Welt daran beteiligt, innovative Fahrzeugsysteme zu entwerfen oder bestehende Systeme zu optimieren. Aktuellstes Beispiel: Für ein kanadisches Unternehmen entwickeln und fertigen wir die Verglasung für 47 Züge, die später in Saudi Arabien in Betrieb gehen werden.

Zu den reinen Glaslösungen treten dabei eine Reihe zusätzlicher Leistungen, die den globalisierten Charakter des Geschäfts deutlich unterstreichen. Beispielsweise gewährleisten wir für die größte und modernste S-Bahn Flotte im Großraum Sydney einen Rund-um-die-Uhr Service  - an 365 Tagen im Jahr.

Mit anderen Worten: Wie spät oder früh es auf Hochgeschwindigkeitsstrecken in Südkorea oder im indischen Personennahverkehr auch sein mag: Bei FLACHGLAS Wernberg brennt im Büro immer ein Licht, um bei Bedarf die erforderliche Lösung auf die Schiene zu setzen.

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Alles im grünen Bereich. Mit Gläsern von FLACHGLAS Wernberg.

Ein Teil der Einweihungsgäste hatte keinen Blick für die weich geschwungenen Formen der Fassade. Auch die fein abgestuften Grüntöne der Glashaut interessierte sie nicht. Sie hatten im neuen Haus 5 der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, kurz GIZ, nur Augen für Bobby Cars, Bastelwerkzeug und natürlich die traumhafte Märchenwelt mit Himmelbett.

Nein, schnöde Ignoranz war hier nicht im Spiel - sondern schlicht eine altersgemäße Fokussierung der Aufmerksamkeit. Denn die Rede ist von Kindern. Genauer gesagt drei-, vier- oder fünfjährigen Steppkes, die alle bald den Betriebskindergarten der GIZ besuchen werden. 70 Plätze bietet die Kindertagesstätte "Zauberland", und damit mehr als doppelt so viele wie vor dem Neubau.

Der ebenfalls anwesende hessische Ministerpräsident Volker Bouffier fand dafür umso treffendere Worte, als er bei seiner Ankunft die Fassade in Augenschein nahm. "Schön" befand er. Und schmunzelte dazu. Sollten die Dynamik der Gestaltung und die Farben Schwarz und Grün ihn womöglich an seine Koalition im hessischen Landtag erinnert haben?

Wir von FLACHGLAS Wernberg akzeptieren das ministerpräsidentiale Urteil jedenfalls gern. Das Haus 5 der GIZ ist wirklich ausnehmend schön geworden. Rund 2.200 Quadratmeter Glas aus Wernberg tragen ihren nicht unwesentlichen Teil zu diesem Eindruck bei. Auch dafür, dass das Haus als besonders nachhaltiges Gebäude gilt, zeichnen wir mitverantwortlich. Denn die Isolierverglasung hält die geothermisch gewonnene Wärme dort, wo sie hingehört, nämlich drinnen.

Zum Schluss noch eine kleine Anekdote am Rande. Bei der Bedruckung der fünf unterschiedlichen Glasdesigns mit sechs unterschiedlichen Farben in einem zeitlich sehr eng gesteckten Rahmen sind Verwechslungen beinahe vorprogrammiert. Gut allerdings, wenn man dann über ein hochsensibles Qualitätsmanagement verfügt - und aus einem Malheur deshalb am Ende doch keines wird. Als wir einige Scheiben im falschen Farbton bedruckt hatten, wurde der Fehler prompt entdeckt und noch prompter wieder behoben. Zu Verzögerungen im ausgemachten Terminplan kam es deswegen nicht. Schön, nicht?

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Die Sonne über Unna kommt aus Wernberg.

Seit über 125 Jahren ist das Katharinen-Hospital in Unna ein offener Ort für alle, die medizinischen Rat oder Beistand suchen. Der zurückliegende Um- und Neubau hat das räumliche und therapeutische Angebot der beliebten Klinik nochmals verbessert - und brachte sogar eine neue Sonne in die westfälische Stadt.

Die Erweiterung des Krankenhauses könnte rein äußerlich als recht unspektakulärer Zweckbau durchgehen - wenn da nicht diese vorgesetzten Glaselemente wären. In geschossübergreifenden Streifen bedecken sie knapp 300 Quadratmeter der Gebäudefassade. Die Gläser sind in warmen Gelb-, Orange- und Rottönen bedruckt. Dadurch, dass die Farbnuancen fließend ineinander übergehen, vermittelt sich einem unwillkürlich der Eindruck einer aufgehenden Sonne.

Vor allem wegen der anspruchsvollen Druckaufgabe war die Wahl auf die Digitaldruck-Experten aus Wernberg-Köblitz gefallen. Um die Kundenerwartungen voll zu erfüllen, wurden zunächst zwei Bemusterungen durchgeführt. Anschließend ging es dann Schlag auf Schlag.

Innerhalb von nur vier Wochen waren alle 123 ganz individuell bedruckten VSG-Scheiben in Unna auf der Baustelle. Die Anlieferung erfolgte präzise in der vorgesehenen Einbaureihenfolge und die Scheiben waren so gepackt, dass sie nur noch aufgenommen und eingesetzt zu werden brauchten. Kein umsortieren, kein umdrehen war nötig. Für die einladende Sonne am Unnaer Katharinen-Klinikum kam übrigens 16 mm starkes, keramisch bedrucktes SIGLADUR® zum Einsatz.

Tja, wer hätte das gedacht, zu guter Letzt stellt sich also heraus: Nicht die Erde, sondern die Sonne ist eine Scheibe - aus Wernberg-Köblitz.

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Es werde leicht!

Der Adolphsplatz ist eine exklusive Adresse in der Hamburger City. Hier hat sich die Handelskammer der Hansestadt ein neues Seminar- und Konferenzgebäude errichten lassen. Da die exponierte Innenstadtlage mit allerlei anspruchsvollen baulichen Herausforderungen verknüpft war, kommt das Gebäude ausgesprochen leichtfüßig daher. Das ist hauptsächlich dem Glas aus Wernberg zu verdanken.

Das neue Gebäude hat es links und rechts mit stolzen Honoratioren hanseatischer Repräsentationsbauten zu tun. Aber damit weiß die Architektur des Gebäudes souverän umzugehen. Die eigentlichen baulichen Herausforderungen warteten im Untergrund - und zwar in Gestalt eines Fleets und eines U-Bahn-Schachts. Der InnovationsCampus der Handelskammer, so der offizielle Name des Gebäudes, wurde auf ungewöhnliche Weise an den U-Bahn-Betrieb zu seinen Füßen angepasst: Das sechsgeschossige Gebäude steht quasi auf Zehenspitzen - es ist auf nur drei Aufsetzpunkten gelagert.

Die Tragwerksplanung des ungewöhnlichen Entwurfs erforderte eine ambitionierte Massenoptimierung des Gesamtgebäudes. Statt einer Steinfassade entwickelte der Architekt deshalb eine Glasfassade. Spezielle Glaslisenen erwecken beim Betrachter eine Steinanmutung, durch die sich das Gebäude perfekt in die architektonsiche Nachbarschaft einfügt. Mit der Produktion und Lieferung des gesamten Fassadenglases wurde die FLACHGLAS Wernberg GmbH beauftragt.

Insgesamt rund 130 Tonnen Glas hat Wernberg in die Elbmetropole geliefert. Die Glaslisenen des Gebäudes bestehen aus exakt 3.763 geätzten Einzelgläsern, die durch doppelte Bedruckung eine edle Muschelkalkoptik erhalten haben. Die separaten Elemente - mit zum Teil extremen Seitenverhältnissen von über 1:22 - wurden vor Ort zu Lisenen verklebt. Sie lassen sich durch LEDs hinterleuchten, was dem InnovationsCampus auch bei Dunkelheit eine sehr individuelle, markante Präsenz verleiht.

Neben den Glaslisenen kommt die Isolierverglasung ebenfalls aus Wernberg-Köblitz. Die besondere Herausforderung hier: Bei den Schalldämmanforderungen galt es, einen Richtwert von 49 Dezibel zu erreichen. Auch das ist und "mit Leichtigkeit" gelungen.

Wo wir schon dabei sind: FLACHGLAS Wernberg hat nicht nur das Glas für das Gebäude geliefert. Auch die Seitenscheiben der U-Bahn der Baureihe DT5, die das InnovationsCampus-Gebäude unterquert, wurden in Wernberg produziert.

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Perfektes Klima für kühle Rechner.

Die Projektnamen klingen so richtig knuffig: toc und boc. Etwas Kleines im Handtaschenformat verbirgt sich dahinter allerdings nicht. Mit den Abkürzungen ist ein zweiteiliger Bürokomplex im umtriebigen Düsseldorfer Stadtteil Golzheim bezeichnet. Das Gebäudeensemble bringt es auf rund 35.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. boc ist dabei der jüngere der zwei Office-Bauten - und dank Wernberg-Gläsern ein Vorbild in Sachen nachhaltiger Energiewirtschaft.

Bonneshof Office Center - so lautet der vollständige Gebäudename, aus dem sich die Abkürzung boc herleitet. Hauptmieter, wie übrigens auch im Schwesterkomplex Tersteegen Office Center (toc), ist die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, eine der sogenannten Big Four weltweit.

Neben der verschachtelten Gebäudeform ist die kontrastreiche Fassade das optisch auffälligste Merkmal des neuen Komplexes. Grund dafür ist eine zweite, gläserne Hülle, die der Primärfassade des boc vorgesetzt wurde. Abgestimmt auf Himmelsrichtung und dahinter liegender Innenraumsituation, wechseln sich schwarze "Fotovoltaikscheiben", graue Isolierscheiben und weiß bedruckte "Klimascheiben" ab.

Während die Fotovoltaikmodule dazu beitragen, dass der im Bonneshof Office Center benötigte Strom zu 70 Prozent selbst gewonnen wird, sorgen die Klimascheiben von FLACHGLAS Wernberg für eine gezielte Reduzierung des Sonneneintrags ins Gebäudeinnere. Bei diesen leistungsstarken Gläsern handelt es sich um unser Verbund-Sicherheitsglas SIGLADUR® mit keramischem Digitaldruck.

Wie bereits erwähnt: KPMG zählt zu den vier größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften weltweit. Einer Sache auf den Grund zu gehen, gehört zum täglichen Geschäft der Mitarbeiter. Unsere Klimascheiben haben die Praxisprüfung mit Bravour bestanden. Und Sie werden sich erinnern: Die heißen Sommerwochen im Juli 2014 waren in dieser Hinsicht eine ungemein schweißtreibende Herausforderung.

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Erfolgreich dünne gemacht: FLACHGLAS Wernberg präsentiert neue Energieglas-Generation.

Unter der Devise "Je weniger, desto mehr" hat FLACHGLAS Wernberg seine jüngste Glas-Innovation für Schienenfahrzeuge vorgestellt. Die InnoTrans 2014 bot dafür den passenden Rahmen. Mehr Besucher als je zuvor kamen zur internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik, um die präsentierten Neuerungen in Augenschein zu nehmen.

Die glasklaren Vorzüge der dünnsten und energieeffizientesten Gläser für Schienenfahrzeuge, die FLACHGLAS Wernberg je entwickelt hat, konnten unsere Messegäste buchstäblich am eigenen Leib erfahren. Die deutliche Gewichtsreduktion - und damit Energieersparnis - der neuen Gläser veranschaulichten wir mithilfe vieler leckerer Traubenzucker-Päckchen. Auf einer Waage halfen sie, die extrem dünnen und leichten Gläser mit den schweren herkömmlichen Gläsern zu vergleichen. Unsere Messegäste waren natürlich herzlich eingeladen, sich an der "eingesparten Energie" nach Herzenslust zu bedienen.

Apropos Einladung: Gern ließen sich die Gäste an unserem Stand auch auf eine ganz spezielle Zeitreise mitnehmen. Eine Timeline spannte den Bogen einer 75-jährigen Geschichte voller wegbereitender (oder besser gesagt "schienenbereitender") Innovationen aus Wernberg. Und selbstverständlich fand auch unsere Einladung zu einer zünftigen Brotzeit zum Ausklang der Messe freudigen Zuspruch.

Kurz: Unser großer Erfolg auf der diesjährigen InnoTrans ist für uns direkt eine Einladung, die Innovationskräfte anzuspannen - und schon jetzt die kommende InnoTrans beherzt ins Auge zu fassen.

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Wernberger Wärmedämmglas für Münchener Wahrzeichen.

Das Hypo-Hochhaus in München soll sich warm anziehen. Zumindest im Winter. Im Sommer soll es dann umgekehrt bitte Kühlung spenden. Kein leichter Auftrag für die Sanierer des markanten Büroturms am Arabellapark. Aber machbar - zumindest mit Know-how und Gläsern von FLACHGLAS Wernberg.

Bereits 2011 hatte die HypoVereinsbank bekannt gegeben, den Bürokomplex umfassend umbauen zu lassen. Obwohl erst 30 Jahre alt, war das Gebäude aus technischer Sicht bereits vollkommen überaltert. Die Belüftung des HVB-Towers, zum Beispiel, hatte man komplett der Klimaanlage überlassen. Kein Fenster der einschaligen Fassade ließ sich öffnen. Umso ambitionierter sind nun die Sanierungsziele. Nach Abschluss der Arbeiten soll der Tower nach internationalen LEED-Standards als "Green Building" zertifiziert werden.

FLACHGLAS Wernberg zeichnet sich in dem 250-Millionen-Projekt für die Wärmedämmverglasung verantwortlich. Seit Mitte 2013 verlassen bei uns dreifach aufgebaute Isolierglasverbünde die Fertigungsstraßen und machen sich auf den Weg in die bayerische Landeshauptstadt.

Da der Tower seit 2006 denkmalgeschützt ist, haben alle Sanierungsmaßnahmen besonders hohe und anspruchsvolle Standards zu erfüllen. Für die Wärmedämmverglasung bedeutet dies unter anderem, dass sie mit Rundecken ausgeführt werden muss, um die ursprüngliche Optik nicht zu verändern. Unsere langjährige Erfahrung mit dem TPS-Randverbundsystem war daher ein entscheidender Grund für die Auftragsvergabe nach Wernberg-Köblitz. Mit dem TPS-System lassen sich Isoliergläser mit sogenannter "warmer Kante" fertigen. Sie zeigen einerseits ein besonders effizientes Wärmedämmverhalten. Außerdem eignet sich das System hervorragend für Sonderformen und enge Fertigungstoleranzen. Der thermoplastische Abstandhalter wird direkt an der Isolierglasanlage auf das Glas gebracht. Das Zurechtsägen von Profilen (aus Alu-, Stahl-, Edelstahl- oder Kunststoff-Material) entfällt.

Im Sommer 2014 werden in München rund 2.000 qm Wärmedämmglas verbaut sein - die meisten der neuen Fenster wird man übrigens öffnen können.

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Durch unsere Gläser sieht jeder Meer.

Es gibt viele Gründe, in Bremerhaven "vor Anker zu gehen". Mit der Eröffnung des neuen Best Western Plus Hotel im historischen Fischereihafen ist ein besonders schöner dazugekommen.

Bremerhaven bezeichnet sich selbst gern als Deutschlands einzige Großstadt an der Nordsee. Und zumindest die neue Übernachtungsmöglichkeit passt bestens zu den Metropol-Ambitionen der Stadt. Das Haus bietet 4-Sterne-Komfort und hat auch architektonisch weltläufige Klasse. 80 Betonstelzen stützen den eigenwilligen Bau, der teilweise weit über den Kai hinausragt.

Dabei ist übrigens der Blick auf das Gebäude ebenso faszinierend wie der Blick aus ihm hinaus. Fast nirgendwo sonst hat man in Bremberhaven die Stadt und den historischen Fischreihafen so im Blick wie aus den Panoramafenstern der neuen Komfort-Herberge.

Es versteht sich fast von selbst, dass "Transparenz aus dem Hause FLACHGLAS Wernberg" für beide Blickrichtungen eine entscheidende Rolle spielt. In der Glas-Fassade des Best Western in Bremerhaven kamen gleich mehrere Wernberg-Technologien zum Einsatz. Für die farblich präzise Brillanz der Gläser zeichnet vor allem die Wernberger Thermische Bedampfung (WTB) verantwortlich - ein Verfahren, das FLACHGLAS Wernberg entwickelt hat und seit Jahrzehnten weiter perfektioniert. In Teilbereichen war zusätzlich unsere Siebdrucktechnick gefragt. Ein speziellen Verfahren, um Isoliergläser ohne herkömmliche Abstandhalten aus Alu zu fertigen, rundete unseren Einsatz ab.

Mit anderen Worten: Es lohnt sich, demnächst einen Abstecher nach Bremerhaven zu machen - Sie werden sehen!

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Die InnoTrans 2014 ist eine Zeitreise wert.

Ein Blick zurück nach vorn: Seit 75 Jahren zählt FLACHGLAS Wernberg zu den Innovationsführern in der Fahrzeugglas-Entwicklung. Auf der diesjährigen InnoTrans in Berlin zeigen wir einige Highlights aus der Vergangenheit - und geben Ausblicke auf Durchblicke von morgen.

Multifunktionale Gläser und Verglasungssysteme aus Wernberg-Köblitz genießen international einen ausgezeichneten Ruf. Die weltweiten Fortschritte im Bereich Effizienz, Komfort und Wirtschaftlichkeit, namentlich im Schienenverkehr, sind ohne FLACHGLAS Wernberg kaum vorstellbar.

In Berlin erwartet die Besucher der InnoTrans 2014 an unserem Stand deshalb eine gleich doppelte Entdeckungstour. Wir lassen die spannende Geschichte zahlreicher Neuerungen der vergangenen 75 Jahre Revue passieren. Gleichzeitig präsentieren wir die dünnsten und energieeffizientesten Gläser für den Schienenverkehr, die wir je entwickelt haben.

Die InnoTrans findet vom 23. bis 26. September statt. Falls Sie nicht die gesamte Messedauer in Berlin sein können, empfehlen wir Ihnen insbesondere den Donnerstag für einen Besuch.

Besuchen Sie und auf der InnoTrans 2014 in Berlin,
23. bis 26. September, Halle 1.1, Stand 304
.

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Glasveredelung - auf die Spitze getrieben.

„The Shard” steht in London und ist mit 310 Metern das zweithöchste Gebäude in Europa. Entworfen von einem italienischen Stararchitekten, ist „The Shard” optisch und konzeptionell ein Haus der Superlative - auch dank FLACHGLAS Wernberg. Denn die rund 11.000 Scheiben der spektakulären Fassade kommen aus Wernberg-Köblitz.

Dabei hatte es im Laufe der zurückliegenden Jahre mehrfach so ausgesehen, als würde aus den ambitionierten Plänen für das Areal neben dem Bahnhof London Bridge am Ende gar nichts werden. Zuerst fiel der Architektenentwurf durch, dann sprangen sämtliche Investoren ab. Erst 2009, knapp sechs Jahre, nachdem die Baugenehmigung erteilt worden war, begannen die Arbeiten tatsächlich.

Gut eine halbe Milliarde Euro hat Londons neues Wahrzeichen gekostet. Die Stadt erhält dafür ein Gebäude von einzigartig markanter Gestalt. Wie eine „vertikale Stadt”, so der Architekt Renzo Piano, strebt der Wolkenkratzer als extrem steile Pyramide in den Himmel. Seinem an der Spitze wie ausgezackt wirkenden Tragwerk aus Stahl verdankt das Gebäude seinen Namen. „The Shard” bedeutet auf deutsch so viel wie Scherbe oder Splitter.

Das stählerne Skelett des Hochhauses so eindrucksvoll wie möglich durch die Glasfassade hindurchscheinen zu lassen war erklärtes Ziel des Architekten - und für unser Unternehmen eine ganz neue Herausforderung bei der Fertigung der Glasmodule. Erstmals wurden alle Isoliergläser mit grauem, später teilweise sichtbarem Randverbund ausgeführt. Insgesamt waren die optischen Anforderungen um ein Vielfaches höher als bei anderen Projekten: höchste Oberflächenreinheit, präzis geradliniger Abschluss des Randverbunds, minimale Glastoleranzen.

Am Ende machten sich rund 73.000 m² Fassadenglas auf ihre Reise an die Themse. Eine Menge, die etwa 200 LKW-Ladungen entspricht.

Wie man hört, sind die Gefühle der Londoner gegenüber „The Shard” noch gemischt. Könnte sein, dass es unter den Hauptstadt-Briten zu wenige Menschen aus dem Glashandwerk gibt. Andernfalls bliebe ihren Herzen gar keine andere Wahl, als dem himmelwärts gewandten Gesicht ein sehr zufriedenes Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

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Zukunftsweisend. Aus Tradition.

Die Kleinstadt Munderkingen ist für Fans der schwäbisch-alemannischen Fasnet eine feste Größe. Unter anderem begann hier im 20. Jahrhundert die Emanzipation der Fastnacht gegenüber dem übermächtigen rheinischen Karneval. Jetzt wurde Munderkingen auch zum Vorreiter in Sachen sozialer und medizinischer Versorgung im ländlichen Raum. Mit einzigartigen Gläsern aus Wernberg.

Schon vor rund 30 Jahren fiel das alte Krankenhaus Munderkingens den üblichen Einsparungsmaßnahmen zum Opfer. In der Folge spielte sich ab, was überall in Gemeinden mit dezentraler Lage zu beobachten ist. Medizinische und soziale Dienstleister sind kaum dazu zu bewegen, sich am Ort niederzulassen.

Mit der Eröffnung des neuen Zentrums für Medizin, Pflege und Soziales hat sich die Situation nun grundlegend geändert. Es gibt wieder lang vermisste Fachärzte am Ort, im Haus ist betreutes Wohnen möglich und es gibt eine Apotheke, einen Bäcker und die Sozialstation.

FLACHGLAS Wernberg konnte den kleinen aber feinen Auftrag für die rund 100 m² Fassadenglas gewinnen. Entscheidend dabei: unsere Beratungskompetenz und die Qualität unserer Produkte - von der wir den Architekten übrigens durch ein Muster im Originalaufbau überzeugen konnten.

Die besonderen Herausforderungen bei diesem Projekt: hohe Sicherheits- und Schallschutzanforderungen sowie eine diffizile Bedruckung der Gläser. Der Künstler Willi Siber hatte für die Verglasung eine grafische Umsetzung einiger Kernwerte des neuen MVZ entwickelt. Die galt es in höchster Farbwiedergabe und Präzision aufs Glas zu bringen.

FLACHGLAS Wernberg konnte den Auftrag fristgerecht und zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten ausführen, so dass die Worte des Künstlers am Ende auch ein bisschen für die gelungene Zusammenarbeit standen: ortsnah, begleiten, vertrauen.

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Die vielleicht schnellsten Fenster der Welt.

Es stellt hohe Anforderungen an die Fenster eines Hochgeschwindigkeitszuges, um hinter ihnen sicher und komfortabel zu reisen. Noch kniffeliger wird es, wenn die Gläser außerdem in Hochgeschwindigkeit entwickelt, gefertigt und geliefert werden sollen. Zum Glück hat FLACHGLAS Wernberg internationale Erfahrung im Bereich Kniffligkeit.

Die südkoreanischen KTX-Züge gehören gegenwärtig zu den zehn Schnellsten der Welt. Im normalen Alltagsbetrieb bringen sie es auf ein Reisetempo von 300 km/h. Der KTX-II trägt übrigens in seinem Heimatland den Beinamen Sancheon - nach einer Lachsart, die vor allem in Südkorea zu Hause ist. Seine Stromlinienform soll die Designer bei der Formgebung des Zuges inspiriert haben.

Gebaut werden die asiatischen Hochgeschwindigkeitszüge von der Hyundai Rotem Company. Als das Unternehmen in Wernberg-Köblitz anklopfte, waren die Erwartungen auf Seiten der Zugbauer ausgesprochen hoch. Auf ihrer Agenda stand die Weiterentwicklung der KTX-II-Plattform für eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke im Südwesten Südkoreas, der so genannten Honam-Linie.

Die Wahl der Südkoreaner war vor allem deshalb auf FLACHGLAS Wernberg gefallen, weil unser Unternehmen international über ein ausgezeichnetes Renommee verfügt und bei der Verglasung von Hochgeschwindigkeitszügen viel Erfahrung vorweisen kann. Binnen Jahresfrist gelang es uns, für 11 Züge über 2.700 Fenster zu fertigen und zu liefern - wobei die Scheiben bei Auftragserteilung nur als Idee existierten. Es war ein wesentlicher Teil der Aufgabe, das komplette Fensterdesign zu entwickeln. In der anschließenden Produktionsphase ging es vor allem darum, die einzelnen Fertigungslose so zu koordinieren, dass die Lieferlogistik per Schiff reibungslos funktionierte.

Für die Klebeprozesse in der Fensterproduktion erreichten wir eine Zertifizierung unseres Unternehmens nach DIN 6701-2, dem weltweit ersten und umfassenden Regelwerk zur Qualitätssicherung in der Klebtechnik. Optimierte Prozesse und verbindlicher Service haben so am Ende dazu beigetragen, den Auftrag aus Südkorea zur vollsten Zufriedenheit unseres Kunden umzusetzen.

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Die schönsten Seiten des Lebens sind rot.

Es gibt Projekte, da passt einfach alles zusammen. Zum Beispiel, wenn die Traumschiff-Marke AIDA in Hamburg St. Pauli festmacht und im Herzen von Hamburgs berühmtem Rotlichtviertel ein Gebäude bezieht, dessen Fassade ausführlich genau diese Farbe buchstabiert – mit bedruckten Gläsern aus Wernberg-Köblitz übrigens.

Das sogenannte „Entertainment-“ oder „Kreativ-Haus“ steht am Eingang zur legendären „Großen Freiheit“. Als die Beatles noch ein paar unbekannte Jungs waren, haben sie hier nächtelang aufgespielt und wer-weiß-was für Träumen nachgehangen. Die Zeiten sind längst passé.
Geblieben ist dem Hamburger Kiez der Nimbus des Unangepassten. Immer noch ist die Gegend ein Dampfkessel für Ideen, deren Protagonisten entweder ganz groß rauskommen oder schauerlich Schiffbruch erleiden.

Eine Kreativ-Schmiede wird auch das AIDA-Gebäude sein. Künftig entsteht hier das gesamte Unterhaltungs-Programm für die Kreuzfahrtflotte – und wird auf den vier Probebühnen des Hauses bis ins Detail geprobt und einstudiert.

Für die vielen Farben Rot, die die gläserne Fassade des Hauses zu einem optisch markanten Bezugspunkt im Straßenverlauf machen, zeichnet FLACHGLAS Wernberg verantwortlich. Der Entwurf der Fassade stammt aus der Feder des Hamburger Architekturbüros Renner Hainke Wirth. Der Bauherr August Prien legte hier von Anfang an großen Wert auf eine besonders hochwertige Ausführung. In der Bemusterungsphase berieten wir ihn direkt. Gefragt war dabei nicht nur unsere Expertise in Sachen Folienbedruckung. Knackpunkt des Auftrags waren vor allem 500 Glaselemente mit 500 verschiedenen Designs, die in exakt der richtigen Einbaureihenfolge produziert und geliefert werden mussten.

Unser Kunde war über die wöchentlichen Reports zum Produktionsund Lieferstatus sehr erfreut. Und toll fand er, dass wir in der Lage waren, die zugesagten Lieferzeiten sogar noch zu unterbieten. Wir fanden es im Gegenzug außerordentlich spannend, eine Urlaubstraumfabrik hinter lichterloh rotem Glas zu beheimaten – inmitten einer Gegend, in der die Nächte randvoller Pläne und Sehnsüchte sind. Eigentlich ist es doch ein Traumberuf, den wir da erwischt haben.

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Der Schlüssel zum Himmel.

Das Dach der Welt wird seit jeher in Tibet verortet. Wo sich der Eingang zur Unterwelt befindet, ist strittig. Gesichert ist allerdings inzwischen, wo der Himmelsschlüssel zu suchen ist. In Zürich nämlich. Fast ganz aus Glas ist er. Und dabei hat FLACHGLAS Wernberg die Finger im Spiel.

Zürich macht gern und in vielerlei Hinsicht von sich reden. Die Stadt ist einer der wichtigsten Finanzplätze weltweit. Große und größte Persönlichkeiten haben hier gelebt und gewirkt. Zwingli, Büchner, Lenin, Joyce, Einstein – um nur ein paar zu nennen. Wer heute in Zürich arbeitet, verdient gut. Das Lohnniveau in der Schweizer Metropole ist hoch. Aber dafür ist das Leben auch nirgends auf der Welt teurer als dort. Seit 2012 führt Zürich die Weltrangliste der teuersten Städte an.

Aber gut, dafür bekommen die Menschen in Zürich ja nun auch einen exklusiven Zugang zu höheren Sphären. Mitte 2014 wird der SkyKey eröffnen. Ein Gebäudekomplex, in dessen verglaster Fassade sich der Himmel spiegelt, als läge er einem direkt zu Füßen. Nur ein Schritt – und man ist drin.

Damit dieser Effekt eintritt, braucht es viel Glas. Rund 10.000 qm davon liefert FLACHGLAS Wernberg in die Schweiz. Die SkyKey-Fassade entsteht unter der Regie der Dobler Metallbau GmbH, einem ausgewiesenen Spezialisten für anspruchsvolle Gebäudehüllen. Schnell war klar, dass die Produktion der mehrschichtigen Glasmodule ebenfalls in die Hände ausgewiesener Fachleute gehört. Deshalb wandte sich Dobler an uns.

Die Prallscheiben des SkyKeys bestehen aus jeweils einem zwei- und einem dreischeibigen Verbund-Sicherheitsglas, wobei das zweischeibige Element aus teilvorgespannten Gläsern gefertigt ist. Alle Scheiben werden mit Aluminiumprofilen verklebt – insgesamt rund sechseinhalb Profil-Kilometer kommen zusammen.

Zu den komplexen Produktionsaufgaben gesellen sich anspruchsvolle logistische Herausforderungen: Je nach Fassaden-Position eines Scheibenmoduls variieren die Profile. Fertigung und Anlieferung der Elemente müssen also nach einem Plan erfolgen, der konsequent an den Bauausführungsplänen ausgerichtet ist. Insgesamt 24 Wochen stehen für den kompletten Auftrag zur Verfügung.

Da in Sachen Glas alles nach Plan und zur vollsten Zufriedenheit unserer Kunden läuft – die Gesamtprojektleitung liegt bei der Steiner AG aus Zürich, einer der größten Totalunternehmungen in der Schweiz, Bauherr Grundausbau ist die Swiss Prime Site AG – steht der Züricher Himmelsschlüssel-Übergabe also nichts entgegen.

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Sicher ist gut. Zertifiziert ist besser.

Wir waren gut vorbereitet. Wir hatten geackert und gebüffelt und uns gegenseitig abgefragt. Am 9. und 10. Juli 2013 war es dann so weit: Die Prüfer der gesetzlichen Unfallversicherung VBG erschienen bei FLACHGLAS Wernberg – und hatten ein Auge auf alles, wirklich alles, was mit Arbeitsschutz zu tun hat.

Im Ernst: Niemandem war wirklich mulmig. Es ging uns darum, unsere gesamten Arbeitsschutzmaßnahmen fachmännisch auf Herz und Nieren prüfen zu lassen – um sie bei Bedarf noch weiter zu optimieren. Denn die Sicherheit unserer Mitarbeiter am Arbeitsplatz steht bei FLACHGLAS Wernberg in allen betrieblichen Prozessen ganz oben auf der Liste.

Nach den Prüfungen und Inaugenscheinnahmen vor Ort haben wir am
2. Oktober das AMS-Zertifikat („Arbeitsschutz mit System“) von der VBG ausgehändigt bekommen. Es bescheinigt uns die Einführung und Wirksamkeit eines Arbeitsschutz-Managementsystems, das nationale und internationale Maßstäbe erfüllt.

Mit der Zertifizierung unseres Arbeitsschutzsystems führen wir eine Strategie fort, die den Sicherheitsgedanken fest in unserer Unternehmenskultur verankert. Die aktive Beteiligung aller Beschäftigten ist für FLACHGLAS Wernberg hierbei ein ganz zentrales Moment.

Wie gut sich Arbeitsschutz zur gemeinsamen Sache machen lässt, haben wir gerade im vergangenen Jahr eindrucksvoll gezeigt. Mitarbeiter und Meister unseres Unternehmens entwickelten gemeinsam eine Schnittschutzhose für Arbeiten am Glasschneidetisch.
Im Ergebnis verband die neue Hose hohe Funktionalität mit optimalen Schutzeigenschaften. Der innovative Schnittschutz bekam übrigens nicht nur betriebsintern viel Beifall. Das Team konnte mit der Hose den VBG-Arbeitsschutzpreis 2012 gewinnen.

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Im Olymp der Innovationen.

Wintersport-Fans denken bei dem Namen „Sotschi“ wahrscheinlich an den  Wiegeschritt muskelgestählter Biathleten und an schwindelerregende Pirouetten strahlender Eisprinzessinnen. Wir bei FLACHGLAS Wernberg denken an Trennung. An thermische Trennung, um genau zu sein.

Die Geschichte beginnt auf der InnoTrans 2006. In Berlin ist der schienengebundene Fuhrpark für die Olympischen Winterspiele 2014 eines der Messethemen. Es werden Fahrzeuge vorgestellt, die für ungemütliche Temperaturen bis minus 40 Grad ausgelegt sind. Ein ziemliche Herausforderung für Mensch und Material – und einigen enthusiastischen Fahrzeugverglasern aus Wernberg-Köblitz Anstoß für eine Idee, aus der am Ende eine echte FLACHGLAS Wernberg-Innovation hervorgehen sollte.

Um es kurz zu machen: Es reizte uns, ein Fenster zu entwickeln, das neben hervorragender Performance in den Bereichen Dichtheit, Lärmschutz und Wartungsfreundlichkeit neue, optimale Leistungen in energetischer Hinsicht zeigt. Das Ergebnis nach fünf Jahren Entwicklungsarbeit: ein Fahrerstands-Drehfenster mit thermischer Trennung.

Was sich zunächst vielleicht unspektakulär anhört, ist tatsächlich eine echte Marktneuheit. Etwas Vergleichbares gab es vor der FLACHGLAS Wernberg-Entwicklung nicht. Zumal das Fenster so konstruiert ist, dass es den Designern von Schienenfahrzeugen alle Freiheiten lässt – in Bezug auf Form, Geometrie und Einbausituation.

Und tatsächlich: Kaum waren wir mit unserer Neuentwicklung im Innovations-Olymp angekommen, rief man uns auch schon wieder zurück in die Werkshallen. Es waren Aufträge eingetroffen, die das innovative Fenster in diversen Abformaten nachfragten: plan, gebogen, verschiedene Geometrien... Es sind eben Innovationen, die die Kraft besitzen, in einer Erfolgsgeschichte immer wieder neue Kapitel aufzuschlagen.

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Die wahrscheinlich grandiosesten Passfotos der Welt.

Timmelsjoch. Höchstgelegener unvergletscherter Übergang zwischen Reschen- und Brennerpass. Grenze zwischen Nord- und Südtirol. Wie irgendein hingeworfener Brocken, so sieht das Objekt aus. Als hätte ein eiszeitlicher Gletscher es mit sich geschleift und dann einfach dort liegen lassen. Ein Findling unter zahllosen anderen Findlingen.

Das Passmuseum am Timmelsjoch ist ein spektakulärer Bau des renommierten Architekten Werner Tscholl. Auf knapp 2.500 Metern Höhe gelegen, lässt seine Gestalt die Grenze zwischen natürlicher und gebauter Umwelt verschwimmen. Und auch geografisch bleibt das Museum im Ungewissen. Sein Fundament liegt auf österreichischem Boden, sein Korpus ragt weit hinein nach Italien.

Das Vexierspiel zwischen Natürlichem und Gemachtem setzt sich auch im  Innern des Museums fort. An den höhlenartig gestalteten Wänden hängen überdimensionale Fotografien auf Glas. Sie dokumentieren den Bau der Hochalpenstraße.

FLACHGLAS Wernberg war für die Bedruckung der Gläser verantwortlich. Die historischen Fotografien wurden von uns so aufbereitet, dass sie im späteren Digitaldruckverfahren bestmögliche Ergebnisse erlaubten. Gedruckt wurde auf Einscheiben-Sicherheitsglas Optiwhite 10 mm.

Die Fotos sollen einen Eindruck von der Größe der Herausforderung vermitteln, die der Bau der Passstraße um die Mitte des vorigen Jahrhunderts darstellte – deshalb ihre enormen Dimensionen, deshalb ihre wie verkanteten, asymmetrischen Formen. Einfach könnte ja jeder – und so waren unsere Druckexperten am Ende mächtig stolz auf die beeindruckenden Ergebnisse ihrer Kunst. Und das absolut zu recht.

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Unser Glas hilft heilen.

Angesichts moderner Klinikenbauten, klingt das Wort „Krankenhaus“ irgendwie falsch und überholt. Aus den wenig einladenden Hospitälern von einst sind inzwischen Patienten-orientierte Versorgungszentren mit der Aura von Gesundungsoasen geworden. Damit sich, wer krank ist, möglichst schnell wieder besser fühle. Ein Trend, den wir von FLACHGLAS Wernberg nicht nur begrüßen, sondern nach Kräften mitgestalten. Zum Beispiel in Hannover.

Die Kliniken Siloah und Oststadt-Heidehaus sind typische Funktionsbauten aus den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Schon seit Jahren sind Instandhaltungskosten und Sanierungsbedarf ungesund hoch, mit ziemlich schlechter Prognose.

Im Spätsommer 2010 wurde deshalb der Grundstein zu einem Neubau gelegt, der die beiden veralteten Kliniken ersetzen wird. Das neue Klinikum Siloah-Oststadt-Heidehaus soll Ende 2013 fertig gestellt sein und Anfang 2014 offiziell seine Türen öffnen.

Das neue Krankenhaus liegt im Herzen Hannovers, direkt an der Ihme. Es hat den Anspruch, eine Klinik der kurzen Wege zu sein – mit bestmöglicher medizinischer Versorgung, angenehmem Ambiente und optimalem Komfort. FLACHGLAS Wernberg hat dafür gesorgt, dass dieser Anspruch schon von außen sicht- und spürbar ist.

Das fünf Geschosse aufragende Bettenhaus der Klinik schmückt eine Glasfassade mit anspruchsvollem Design: Unterschiedlichste Grüntöne, in unregelmäßigen, vertikalen Streifen angeordnet, vernetzen den Komplex optisch mit dem Grüngürtel an der Ihme. Die Fassade besteht aus mehrere Tausend m² Glas, dessen Bedruckung sowohl in den Farbschattierungen als auch in der Anordnung der Streifen praktisch keinerlei Regelmäßigkeit aufweist. Es waren damit hunderte Unikat-Scheiben zu produzieren. Jede Scheibe hatte einen genau definierten Platz in der Fassade. Eine logistische Großaufgabe. Hinzu kam die Herausforderung, eine Unterkonstruktion zu entwickeln, die nicht durch die Verglasung hindurchscheint.

FLACHGLAS Wernberg lieferte für den Klinikneubau auch die Sonnenschutz- und Wärmeverglasung, dazu diverse Sicherheitsgläser und Prallscheiben. Für die Vergabe des Auftrags war allerdings die exzellente Glasdruck-Expertise von FLACHGLAS Wernberg von entscheidender Bedeutung. Womit wieder einmal eindrucksvoll bewiesen wäre: Know-how schafft Qualität schafft Vorsprung im Wettbewerb.

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Die Glasfassade auf der Autobahn. 

Nach mehr als 20 Jahren Vorlaufzeit und sechs Jahren Bauarbeiten ist es soweit: Die innovative Lärmschutzeinhausung der A1 zwischen Köln-West und Köln-Lövenich ist so gut wie fertiggestellt. Damit verschwindet dieser stark befahrene Autobahnabschnitt in Nordrhein-Westfalen unter einem Tunnel aus Beton, Blech und Glas. Auf Stahlbetonwänden, zwei neben der Autobahn und einer im Mittelstreifen, wölbt sich eine Dachkonstruktion aus Glas, die auf einem Rost von Stahlträgern aufliegt.

Das Bundesverkehrsministerium, vertreten durch Straßen.NRW hatte das Projekt in Auftrag gegeben. Für die ästhetische und moderne Stahl-Glas-Dachkonstruktion vertraute der verantwortliche Metallbau-Experte Scheffer auf die hohe Kompetenz von FLACHGLAS Wernberg. Der führende Glasveredler aus der Oberpfalz lieferte für dieses ehrgeizige Projekt circa 25.000 Quadratmeter Verbund-Sicherheitsglas und teilvorgespanntes Glas. Und bewies damit wieder einmal seine Kompetenz und Zuverlässigkeit bei der Planung und Ausführung anspruchvollster Bauaufgaben. Denn insbesondere bei den hohen Sicherheitsanforderungen, die ein Tunnelbauwerk an alle Beteiligten stellt, kommt es auf allerhöchste Präzision und Passgenauigkeit an.

Präzision und Genauigkeit spielen für FLACHGLAS Wernberg aber auch bei der optischen Anmutung eine zentrale Rolle. So wurde für das 3-fach VSG/TVG nur Glas aus einem Schmelzprozess verwendet. Das Gleiche gilt für die innen liegende – in diesem Fall matte – PVB-Folie. Um identische visuelle Ergebnisse zu erlangen, stammten alle Folien aus einer Charge.

20.000 exakt aufeinander abgestimmte Glasscheiben lassen nun das Tageslicht herein und sorgen so für eine angenehme Fahratmosphäre. In die komplett verglasten Abschnitte sind 1.504 RWA-Antriebe für das elektromotorische Öffnen und Schließen der Fensterflügel integriert. Die Antriebstechnik wird durch die im Tunnel vorhandene Branddetektion vollautomatisch gesteuert und sorgt so bei Feuer- und Rauchentwicklung für schnellstmögliche Entlüftung der Lärmschutzeinhausung.

1997 begannen die Planungen für den eineinhalb Kilometer langen und bis zu 24 Meter breiten Tunnelbau. Insgesamt fünf, die Autobahn kreuzende Brücken sind in den Komplex integriert. 2009 mussten die Pläne aufgrund erhöhter Sicherheitsanforderungen komplett überarbeitet werden. Als Generalunternehmer fungierte die ARGE LEH A1 Köln (Bilfinger Berger Ingenieurbau GmbH und Bilfinger Berger Verkehrswegbau GmbH), für den Stahl- und Metallbau zeichnete die ARGE Queck/Scheffer Stahl-Glasdach (Claus Queck GmbH und Scheffer Metallbau GmbH) verantwortlich.

Das Projekt wurde am 21.12.2012 für den Verkehr freigegeben. Die Tunneleinhausung setzt Maßstäbe für Lärmschutzobjekte mit höchsten Sicherheitsstandards. Zudem ist sie ein Aushängeschild modernster Architektur, perfekter Logistik und höchster Qualität bei Planung und Verarbeitung.

 

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Fotofinish am FLACHGLAS Wernberg Stand auf der BAU 2013. 

Auch die 20. BAU wurde ihrem Ruf, weltweit die wichtigste Messe ihrer Art zu sein, wieder voll gerecht. Dass dabei auch die Freude an Innovation und Kreativität nicht zu kurz kam, dafür sorgte einmal mehr FLACHGLAS Wernberg.

Unter dem Motto „Create your glass“ stand der neue Produktbereich hochwertiger Designgläser im Mittelpunkt unseres Messeauftritts. Sie eröffnen Planern, Architekten und Bauherren die Möglichkeit, individuelle Glasunikate preiswert anfertigen zu lassen. Perfekt auf diese Innovation abgestimmt: unser Fotowettbewerb. Die schönsten, von unseren Messebesuchern eingereichten Winterfotos sollten gekürt – und mit einzigartigen Designglas-Preisen prämiert werden.

Schon im Vorfeld der Messe hatten wir kräftig für den Foto-Contest getrommelt. Und so war das Feld der Wettbewerber am Ende groß und für die Juroren eine echte Herausforderung. Die Jury, das waren übrigens alle Messestandbesucher, die sich aufgerufen fühlten, unter den eingereichten Wettbewerbsbeiträgen ihr persönliches Favoritenfoto zu bestimmen.

Im Zieleinlauf lag dann das Foto Jürgen Seidels (Fa. Sommer, Döhlau) in Front. Sein Preis: eine Ganzglas-Zimmertür SIGLA® Motiv 8 mm mit DORMA Arcos Edelstahlbeschlägen. Der glückliche Gewinner wusste auch sofort, welches Motiv er sich auf seiner Glastür wünscht: ein Foto seiner beiden Kinder.

Der 2. Preis, eine Küchenglasrückwand Delodur® Design 6 mm, ging an Axel Lenderoth (Lenderoth GmbH, Bremen) und über den 3. Preis, ein großformatiges Glaswandbild auf Sigla® Motiv, freute sich Steffi Knesebeck (Glas Wiedemann GmbH, Weißensee). Ein weiteres großformatiges Glasbild wurde als Sonderpreis unter allen Besucher-Juroren verlost. Gewonnen hat es Wulf Reise von designhimmel aus Konstanz.

Gemeinsames Highlight für alle Gewinner war schließlich der Besuch unseres Unternehmens in Wernberg-Köblitz am 19. März. Die erfolgreichen Foto-Profis erhielten eine exklusive Werksführung, ein opulentes Mittagsmahl und allen wurde am Schluss feierlich eine Siegerurkunde sowie ein Erinnerungsfoto an einen rundum gelungenen und informativen Tag überreicht.

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800 Tonnen Glas für die schönste Blume Australiens.

Waratah – ein Wort, das dunkel und geheimnisvoll anmutet. Man möchte sich einen Sprecher dazu vorstellen, der dieses Wort mit seinen vielen „a“s stolz und erhobenen Hauptes ausspricht. Und zumindest bei FLACHGLAS Wernberg ist das auch so.

Waratah entstammt der Sprache australischer Ureinwohner – und bezeichnet einen bis zu 4 Meter hohen Strauch, der wunderschöne, tiefrote Blüten hervorbringt. Die Legende, die bei den Aborigines zu Waratah kursiert ist - natürlich - eine herzergreifende Liebesgeschichte. Junge, bildhübsche Frau liebt jungen, starken Mann. Ein Krieg zerreißt das Band der Liebe. Die trostlos Trauernde verwandelt sich daraufhin in eine betörend schöne Blume. Und zwar just an dem Ort, an dem sie gewohnt war, ihren Liebsten zu erwarten.

Was das alles mit Wernberger Stolz zu tun hat? Nun – in Australien erfreut sich die Waratah sehr großer Beliebtheit. Sie schmückt nicht nur das Emblem des australischen Bundesstaates New South Wales, sie ist auch der Name für das größte australische Schienenfahrzeugprogramm, das jemals aufgelegt wurde. Und nun raten Sie mal, wer für die Verglasung des rollenden Fuhrparks verantwortlich zeichnet!

Das Programm sieht die Fertigung von 78 achtteiligen Zügen vor. Insgesamt kommen also 626 Zugmodule zur Auslieferung. 2014 soll der letzte Wagen an CityRail übergeben werden. Alle Züge verkehren im Nahverkehrsnetz des Großraums Sydney.

Bis Mitte 2013 hat FLACHGLAS Wernberg rund 25.000 Gläser ausgeliefert. Es handelt sich dabei durchweg um Verbundsicherheitsglas, das höchste energetische und eine Reihe spezifisch australische Anforderungen erfüllt. Mehr als 800 Tonnen veredelter Glasprodukte haben sich bisher auf den Weg von Wernberg-Köblitz nach Downunder gemacht.

FLACHGLAS Wernberg betreibt in Sydney ein eigenes Lager für das Waratah- Programm, damit die erheblichen Lieferzeiten die Timings des Projekts nicht gefährden. Der Erfolg ultimativer Zuverlässigkeit, höchster Qualitätsstandards und reibungsloser Kommunikation: In den vergangenen fünf Jahren ist es zu keiner einzigen Reklamation gekommen. Sie verstehen jetzt sicher, warum wir bei FLACHGLAS Wernberg das Wort Waratah mit großem Stolz in den Mund nehmen.

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Bei uns gab's die tollen Tage schon im Januar. Auf der BAU 2013. 

Die BAU, Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme, ist noch internationaler, noch hochkarätiger und noch professioneller geworden. Auf diesen Nenner lassen sich sechs erfolgreiche Messetage bringen, die der Branchenplattform Nr. 1 erneut volle Hallen mit begeisterten Ausstellern und Besuchern gebracht haben. Und wir waren mittendrin.

Was für eine Sogkraft von der mittlerweile 20. BAU ausgeht, konnte man vor allen Dingen in diesem Jahr eindrucksvoll erleben. Obwohl die Rahmenbedingungen denkbar schlecht waren - widrige Witterungsverhältnisse mit schneebedeckten Straßen und hunderten Flugausfällen - kamen wieder über 235.000 Fachbesucher nach München. Damit wurde erneut der Rekordwert von 2011 erreicht. Auch konnte die BAU ihren Status als Weltleitmesse erneut unter Beweis stellen: Bei den internationalen Besuchern wurde erstmals die Marke von 60.000 übertroffen. Besonders starke Zuwächse gab es dabei übrigens aus Russland, China und Japan. Ein wichtiger Parameter für die wachsende globale Bedeutung dieser Messe.

Dass sich die BAU zum absoluten Hotspot für Architekten aus aller Welt entwickelt hat, zeigte sich mehr als deutlich an dem Aufgebot von Stararchitekten, die diesmal auf der BAU zu Gast waren. Daniel Libeskind, nach dessen Entwurf derzeit das "One World Trade Center" gebaut wird, reiste aus New York an und traf sich auf der BAU mit seinen nicht minder prominenten Kollegen Christoph Ingenhoven, Juhani Pallasmaa, Mario Cucinella, Andrei Bokov und Jean-Michel Jaspers.

Inmitten dieses hochkarätigen Umfeldes präsentierten wir auf unserem Gemeinschaftsstand mit dem Flachglas MarkenKreis unter dem Motto "Create your glass" der Öffentlichkeit zum ersten Mal unseren neuen Produktbereich hochwertiger Designgläser. Damit ermöglichen wir die individuelle und präzise Fertigung von Glasunikaten - zu einem Preis, der eigenes Glasdesign ab sofort erschwinglich macht. Dass wir damit genau den Nerv der Zeit getroffen haben, zeigte die hohe Besucherfrequenz an unserem Stand. Bereits vor Ort konnten einige Aufträge verhandelt werden. Auch unser "Create your glass"-Fotowettbewerb kam gut an beim Publikum.

Neue Erfahrungen, vielseitige Kontakte, internationales Publikum und positive Stimmung: das war für uns die BAU 2013. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass diese Messe von Profis für Profis ist. Und noch eine Erkenntnis haben wir mit nach Hause genommen: Die BAU ist wie wir. Sie wird immer besser!

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Was die Musikschule Norderstedt mit der Wernberger Harmonie zu tun hat. 

Die Stadt Norderstedt liegt nördlich vor den Toren Hamburgs. Von hier aus erreicht man mit dem Auto in rund einer Stunde die Küsten von Nord- und Ostsee, in gut 45 Minuten das Zentrum von Hamburg und in Nullkommanix jede Menge Kultur. Denn seit März 2012 gibt es mitten in Norderstedt das "Kulturwerk am See". Und was das mit uns, unserer Glaskunst und harmonischem Zusammenspiel zu tun hat, erzählen wir Ihnen jetzt.

Das Projekt "Kulturwerk am See" hat die verschiedenen, über die gesamte Stadt verteilten Kultureinrichtungen an einem Ort zusammengeführt. Auf dem Gelände des ehemaligen Potenbergwerks wurde dafür die Industrieruine des alten Kalksandsteinwerks nach Plänen des Hamburger Büros medium Architekten saniert und zum Kulturzentrum umgebaut. Wichtiger Bestandteil dieses beeindruckenden Komplexes ist die neue Musikschule Norderstedt. Und mit ihr kommen wir ins Spiel. Denn auch bis in den höchsten deutschen Norden hat es sich herumgesprochen, dass die wahren Virtuosen in Sachen Glas aus Wernberg kommen.

Die Ansprüche der Architekten waren groß. Der Kubus der Musikschule und das Gebäude des ehemaligen Kalksandsteinwerks bilden gemeinsam ein Gebäudeensemble, bei dem der eigenständige weiße Würfel der Musikschule der Fabrik als modernes Pendant gegenübersteht. Doch nicht nur baulich, auch funktional sind die unterschiedlichen Gebäude eng verbunden: Mit dem Unterricht der Kinder und Jugendlichen im Kubus und der Auftrittsmöglichkeit im Veranstaltungszentrum wird die Nachwuchsgeneration auf spielerische Weise an die Musikszene herangeführt. Bei so hohen Zielen ist es kein Wunder, dass auch die Wahl des Glases eine besondere war.

Um den gewünschten visuellen Effekt einer Wellenoptik über den gesamten Fassadenbauteil sowohl in der Innen- als auch in der Außenansicht zu erreichen, war eine Kombination spezieller Verfahren erforderlich. Wie gut, dass wir mit der Wernberger Thermischen Bedampfung (WTB) über eine der führenden Technologien im Bereich der Glasveredelung verfügen. Vor über 40 Jahren entwickelt und seitdem konsequent optimiert, sorgt dieses Beschichtungsverfahren für immer neue Einsatzmöglichkeiten von Glas. Wie auch in diesem Fall.

Denn das Zusammenspiel aus WTB-Beschichtung und einer neuartigen Lasertechnikbearbeitung hat das geforderte Ergebnis in erstklassiger Qualität ermöglicht. Unter anderem. Ein weiteres Zusammenspiel war fast noch wichtiger als das der einzelnen Techniken. Das Zusammenspiel aller Beteiligten. Und auch hier haben wir wieder einmal gezeigt, dass wir uns nicht nur als Solisten, sondern auch als Teamplayer verstehen. Die Zusammenarbeit mit Isophon, dem Experten für die Lasertechnikbearbeitung, funktionierte so reibungslos, dass für unseren Kunden der Eindruck entstand, als bekäme er alles aus einer Hand.

Und wenn Sie mal wieder in Norderstedt sind, besuchen Sie doch die neue Musikschule. Und erleben Sie, was für eine wunderbare Harmonie entsteht, wenn alles zueinander passt.

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Was haben die Schweiz und Deutschland gemeinsam? Sie treffen genau den richtigen Ton. 

Der Grüt-Park Adliswil in der Schweiz ist nicht nur ein wunderbares Beispiel für modernes Wohnen. Er ist auch eine erstklassige Referenz für die Leistungsfähigkeit unserer Flachglas Gruppe. Denn bei diesem Projekt haben Flachglas Schweiz und FLACHGLAS Wernberg gezeigt, wie man Spezialistentum zusammenbringt. Und zwar so, dass alles stimmt. Bis auf die letzte Nuance.

Mit dem Grüt-Park hat die Züricher Kleinstadt Adliswil über 200 zusätzliche Wohnungen erhalten. Die neue Siedlung ist ein optischer Hingucker. Und funktional dazu. Der Park erfüllt sämtliche Anforderungen, die an einen modernen Wohn- und Arbeitsort gestellt werden. Der Anschluss an das Autobahnnetz mit raschen Verbindungen in alle Richtungen ist in wenigen Minuten erreichbar. Das Gebiet ist südwestorientiert, wird bei gutem Wetter in Sonne gehüllt und bietet wunderschöne Aussichten in den nahen Wald. Doch das eigentliche Bemerkenswerte ist die Aussicht, die man vom Wald aus hat. Denn von dort schaut man direkt auf den Grüt-Park. Und der präsentiert sich in all dem Grünen wie eine schöne farbige Blüte.

Die zahlreichen verschieden geformten und in unterschiedlichen Farben gehaltenen Glaselemente erzeugen nicht nur eine fröhliche Atmosphäre, sie erzählen vor allem die spannende Geschichte von der hohen Kunst der Glasbedruckung. Denn um das gewünschte Farbkonzept präszise realisieren zu können, waren mehrere spezielle Farbmischungen erforderlich, bei denen zudem die besonderen Anforderungen der gewählten Structural Glazing Fassade hinsichtilich benötigter Deckungskraft berücksichtigt werden mussten. Also im Grunde genommen genau der richtige Auftrag für uns, unser Siebdruck-Team und unser Rollercoating-Verfahren, mit dem sich keramische Farben besonders gut vollflächig auf Gläser bringen lassen.

Doch nicht nur bei dem richtigen Farbton haben wir uns als Experten erwiesen, auch bei der Lieferung der unterschiedlichen Packreihenfolgen, die bei der Fertigung einer Structural Glazing Fassade immer eine Herausforderung darstellt, haben wir unser Können gezeigt. Und - last but not least - ist der Grüt-Park ein hervorragendes Beispiel für die Kraft der Gemeinsamkeit. Denn zusammen mit unseren Kollegen von der Flachglas Schweiz, die vor allem für die Fertigung der Structural Glazing Elemente verantwortlich waren, haben wir gezeigt, was verzahnte Leistungskraft bedeutet. Und damit können wir ruhig ein wenig prahlen. Ganz ohne uns im Ton zu vergreifen.

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Unser Produktkatalog Verpackungsmittel Holz und Metall hat ein entscheidendes Pro. Pro FLACHGLAS Wernberg. 

Natürlich wissen Sie, dass wir zu den führenden Glasveredlern Europas gehören. Aber wussten Sie auch schon, dass wir ein führendes Verpackungs- und Transportunternehmen sind? Zumindest was unsere hochsensiblen Glasprodukte angeht. Denn die vertrauen wir nur einem einzigen Verpackungskünstler an. Uns.

Durch die Lieferung erstklassiger Glaslösungen haben wir uns in der ganzen Welt einen Namen gemacht. Dabei liegt das Augenmerk immer auf dem Wort Glaslösungen. Es ist an der Zeit, dass wir Ihre Aufmerksamkeit auf den Begriff Lieferung lenken. Denn Glas zu liefern bedeutet vor allem dreierlei: Logistik, Logistik und Logistik.

Ein weltweites Logistiksystem, Konsignationslager für die Vor-Ort-Bereitstellung sowie maßgeschneiderte Verpackungs- und Transportmöglichkeiten garantieren unseren Kunden höchste Versorgungssicherheit zu jeder Zeit.  Zugeschnitten auf die jeweiligen Größen und Gewichte fertigen wir in unserer eigenen Schreinerei stapelbare Einweg- und Mehrwegverpackungen, die auch für Übersee- oder Containertransporte geeignet sind. Selbst große Autohersteller nutzen unsere Kompetenz im Verpackungsmittelbau für ihren Export. Auch das Prüfinstitut ift Rosenheim konnten wir überzeugen: sie haben unsere Verpackungen geprüft und zertifiziert.

Unsere kompletten Leistungen rund um das Thema Logistik haben wir jetzt in unserem überarbeiteten Produktkatalog Verpackungsmittel Holz und Metall zusammengestellt. Auf 20 Seiten erfahren Sie alles über unsere Lieferungsmöglichkeiten, von Wernberger Rahmen bis hin zur Luftfrachtsicherungsstütze. Der Produktkatalog liegt als Download für Sie bereit. Informieren Sie sich und erfahren Sie die vielen Gründe, warum es für uns eigentlich logisch wäre, die Beschriftung des Aufklebers "Vorsicht, zerbrechlich" in "Sicher, FLACHGLAS Wernberg" zu ändern.

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Neues Logistikzentrum in Coesfeld-Lette - Eventcharakter durch Glas aus Wernberg. 

Der Bekleidungsfilialist Ernsting's family GmbH & Co. KG ließ am Firmensitz in Coesfeld-Lette ein neues Hochregallager bauen. Interessant ist das Gebäude jedoch nicht nur wegen seiner Höhe von 28 Metern, der 22.000 Palettenstellplätze oder der Tatsache, dass von hier aus das gesamte Bekleidungssortiment von Socken bis Sakko vollautomatisch an die einzelnen Filialen ausgeliefert wird. Was das Stahlungetüm wirklich zum spektakulären Industriebau mit Eventcharakter macht, ist die gläserne Fassade aus dreischeibig aufgebautem Verbundglas mit Crashglas - denn Sie lässt die Warenbewegungen im Inneren von außen sichtbar werden.

Zusätzlich befindet sich auf der südwestlichen Seite des Gebäudes eine Solarfassade, die sieben Meter vor der eigentlichen Wand des Lagers steht und zusammen mit den Elementen auf dem Dach eine gesamte jährliche Leistung von mindestens 206.000 Kilowattstunden hat.

Durch den Einsatz von Verbund-Sicherheitsglas mit einer einlaminierten Crashglasscheibe waren baurechtliche und physikalische Fragestellungen zu klären. Durch die gute Zusammenarbeit zwischen der zustimmenden Obersten Baubehörde, dem beauftragten Statiker, dem technischen Büro der ausführenden Fassadenbaufirma sowie der Anwendungstechnik der FLACHGLAS Wernberg GmbH konnte eine baurechtliche Zustimmung im Einzelfall für diese Fassade erteilt werden. Ach ja, und dann gab es noch die besonders kniffligen Fragen zu dem Nachweis der Gebrauchstauglichkeit und dem Verhalten im Brandfall der PV-Modul-Elemente zu klären. Doch dies konnten die Spezialisten aus Wernberg ohne Probleme fachmännisch und individuell für den Kunden lösen.

Wie gut, dass wir hohe Anforderungen an uns nicht nur lieben, sondern auch meistern können. Und zwar nicht nur bei der Herstellung, sondern auch bei der Gewährleistung eines reibungslosen Bauablaufes durch Lieferung aller Scheiben und PV-Module in Montagereihenfolge.

Das Konzpet des Gebäudes fasziniert nicht nur unseren Kunden, sondern hat auch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) überzeugt, die das Gebäude Gold zertifizierten.

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Gesundheit und Sicherheit zahlen sich aus - FLACHGLAS Wernberg gewinnt VBG-Arbeitsschutzpreis. 

In diesem Jahr würdigt die VBG zum vierten Mal vorbildliche Präventionsmaßnahmen und gute Praxisbeispiele. Aus einer Vielzahl starker Bewerbungen wählte die sechsköpfige Jury, bestehend aus Vertretern der gesetzlichen Unfallversicherung VBG sowie Persönlichkeiten aus den Bereichen Wissenschaften und Wirtschaft, die Preisträger aus. In einer spannenden Veranstaltung wurde am 4. Juli 2012 die Sieger des VBG-Arbeitsschutzpreises 2011 gekürt. Der Arbeitsschutzpreis ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert und wurde in sechs Kategorien an acht Unternehmen verliehen. In der Kategorie „Betriebliche Sicherheitstechnik" prämierte die VBG die neu entwickelte Schnittschutzhose "Anti Cut" aus Wernberg.

Durch die Neuinvestition eines neuen Schneidhauses im Jahr 2010 haben sich die Tischhöhen der Zuschnittanlagen verändert, und die Mitarbeiter konnten mit den bisher eingesetzten Lederschürzen nicht mehr ausreichend geschützt werden. Somit wäre der komplette Bauchbereich von Schnittverletzungen bedroht gewesen. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit des Unternehmens wurden deshalb beauftragt, gemeinsam mit den Mitarbeitern und Meistern eine Schnittschutzhose zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter im Schneidbereich ausgelegt ist.

Wichtige Merkmale der neuen Schnittschutzhose sollten leichte Bauart, Taschen für Werkzeug, hoher Tragekomfort, Schnittschutz von der Ferse bis zur Brust sein. Es war keine leichte Aufgabe, allen Anforderungen der gesamten Firmengruppe gerecht zu werden. Jedoch ist es uns nach viermonatiger Entwicklungszeit gelungen, eine Schnittschutzhose zu entwickeln, die allen Wünschen entspricht.

Ein Meister und 14 Mitarbeiter testeten die Latzhose vier Monate lang auf Herz und Nieren, und seit Anfang 2011 ist sie im Einsatz. Mit Erfolg. Für die Jury Grund genug, der FLACHGLAS Wernberg GmbH den Arbeitsschutzpreis in der Kategorie "Betriebliche Sicherheitstechnik" zu verleihen. „Die Schnittschutzhose für Arbeiten am Schneidetisch ist innovativ. Der Schnittschutz ist gegenüber der bisherigen Schnittschutzschürze verbessert. Der Schutz ist kontinuierlich, die Wirksamkeit des Schutzes ist belegt. Die Produktivität wird durch unfallfreies Arbeiten erhöht. Die Schnittschutzhose kann auch in anderen Unternehmen der Branche eingesetzt werden", so die VBG.

Fazit der FLACHGLAS Wernberg:
„Durch die Entwicklung und Anschaffung der Schnittschutzlatzhose "Anit Cut" für die gesamte Firmengruppe konnte das Verletzungsrisiko der Mitarbeiter minimiert, deren Sicherheit am Arbeitsplatz verbessert und zuletzt auch noch Geld für den Betrieb gespart werden. Sehr erfreulich ist auch, dass bereits andere Unternehmen mitziehen und die neu entwickelte Schnittschutzlatzhose "Anit Cut" für ihren Betrieb übernehmen möchten."

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Messerückblick: InnoTrans 2012 - Vom 18. bis 21. September 2012. „Travel light" begeistert!

Ein Plus bei den Fachbesuchern und Ausstellern und eine höhere internationale Beteiligung prägten die neunte Auflage der InnoTrans 2012 in Berlin, der Leitmesse der globalen Bahnindustrie.
Den Besuchern des Messestandes der FLACHGLAS Wernberg GmbH eröffnete sich die Möglichkeit sich über die aktuellsten technischen Entwicklungen im Bereich der Glasveredelung zu informieren.

Dem Ruf der Branche nach leichteren, widerstandsfähigeren und gleichzeitig visuell hochwertigen Verglasungen folgend, stellte die FLACHGLAS Wernberg GmbH ihre neuste Innovation "Ultralight" vor. Durch eine innovative Vorspanntechnologie werden damit extrem dünne Sicherheitsglaskombinationen möglich, welche in der Vergangenheit als undenkbar galten. Sowohl etablierte Kunden als auch die vielen internationalen Fachbesucher zeigten sich begeistert von den technischen Möglichkeiten, welche sich durch diese neue Technologie eröffnen. Damit gibt die FLACHGLAS Wernberg GmbH wieder einmal vor, wohin die Reise geht - „Travel light".

Der positiven Resonanz des internationalen Fachpublikums wird die FLACHGLAS Wernberg GmbH durch diese Neuinvestition seine Technologieführerschaft im Bereich Schienenfahrzeugverglasung mittelfristig weiter festigen können.
Die InnoTrans 2012 ist somit für die weitere Entwicklung der FLACHGLAS Wernberg GmbH als voller Erfolg zu werten.

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Gestatten: GlassJet Jumbo – unsere neue Fachkraft für größer, schneller, schöner.

Possierlicher Name, enorme Fähigkeiten: Seit Juni ist unsere neue Digitaldruckanlage, der GlassJet Jumbo, in Betrieb. Mit beeindruckend großen Fertigungsmaßen und verbesserter Druckqualität setzt die Anlage neue Maßstäbe in puncto außergewöhnliche Fassadenlösungen und kreative Ideen bei der Innengestaltung mit Glas.

Der Jumbo kann Scheiben mit einem Maß von 3,30 x 6,00 m bedrucken. Dadurch können wir das derzeitig maximale Fertigungsmaß von 2,80 x 6,00 m in den Bereichen ESG/ TVG bzw. SIGLADUR® voll ausnutzen. Neben den größeren Scheibenformaten ermöglicht die Anlage mit ihren 24 Druckköpfen zudem einen schnelleren und qualitativ besseren Druck. Sechs Grundfarben (blau, rot, gelb, grün, weiß und schwarz) stehen dabei zur Verfügung.

Dank einer speziellen Software können wir Farbbilder fotorealistisch in einer Auflösung von 360 dpi reproduzieren. Übrigens empfiehlt sich in jedem Fall eine Bemusterung, da es sich bei den keramischen Farben um keine Europafarben (c,m,y,k) handelt. Vollflächige Farbtöne werden beim Drucken direkt auf dem Glas gemischt. Je nach Farbton ergibt sich ein mehr oder weniger starker Rastereffekt, der aber aus 1-2 m Entfernung nicht mehr wahrzunehmen ist. Ergänzt werden die Farbtöne um eine neue Ätzimitation. Mit dieser Technik lassen sich großflächige Sandstrahleffekte erzielen.

Der neue GlassJet Jumbo macht Ihr Bauvorhaben einzigartig. Je nach Wunsch können wir nun licht- und witterungsbeständige Glasdesigns in Maximalgrößen für Sie produzieren. Fassaden, Großbildwände, aber auch Türen, Glanzglasanlagen, Trennwände, Treppengeländer und Möbel werden zu unverwechselbaren Unikaten.

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Extrem dünn, extrem hochwertig – extrem FLACHGLAS Wernberg.

Mit minimalen Mitteln maximale Effizienz zu erzielen, ist geradezu ein Mega-Trend. Auch bei Glas. Das Thema der Gewichtsreduktion spielt sowohl in der Fahrzeugbranche als auch im Baubereich eine immer wichtigere Rolle. Mit dem neuen LiSEC Hochkonvektionsofen hat FLACHGLAS Wernberg diesen Trend jetzt in konkrete Technologie umgesetzt.

Der neue Ofen erlaubt uns, Gläser zu fertigen, die erheblich dünner und damit auch erheblich leichter sind. Gleichwohl erfüllen sie höchste technische Anforderungen, etwa in Bezug auf Schalldämmung, Wärme- oder Sonnenschutz. Konkret: Kontrolliert vorgespanntes Glas können wir ab sofort in Dicken ab 2 mm, theoretisch sogar ab 0,9 mm, bis hin zu 8 mm Glasstärke produzieren. Das maximale Fertigungsmaß liegt bei 1,70 x 5,10 m.

Beim LiSEC Flatbed-Glashärteverfahren sorgt ein Hochkonvektions-Luftsystem zudem für eine erheblich opimierte Scheibenqualität. In der Heizzone des Ofens wird Luft in einem Kreislaufsystem erwärmt und an die Scheiben geführt. Der Vorteil: Das Konvektionssystem unterstützt auf diese Weise auch den Transport der Scheibe. Die Glasflächen bleiben während des gesamten Prozesses unberührt. Rollerwaves werden so gänzlich ausgeschlossen, und das Ergebnis ist eine hohe optische Qualität, auch bei extrem dünnen Scheiben.

Mit einem Wort: Unsere neue Hochkonvektions-Technologie ermöglicht Produktinnovationen für Glasanwendungen in der Fassade, im Innenausbau und im Fahrzeugbau, die bislang noch als undenkbar galten.

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Im Kölner Dieselnetz kommt Wernberg-Sicherheit zum Zug.

Es geht um viel. Um genau zu sein, etwa 7.200.000 Zugkilometer pro Jahr. Auf der Höhe von Köln sind das mehr als 280 Erdumrundungen. Dieses beachtliche Pensum werden 56 neue Züge der Typen LINT 54 und LINT 81 ab 2013 im so genannten Kölner Dieselnetz bewältigen. Für optimalen Komfort und höchste Sicherheitsstandards sorgen dabei einmal mehr Zugfenster von FLACHGLAS Wernberg.

Der zweiteilige Triebzug LINT 54 und sein dreiteiliger großer Bruder LINT 81 werden von ALSTOM entwickelt und gebaut. Für die gesamte Verglasung der neuen Regional-Liner zeichnet FLACHGLAS Wernberg verantwortlich.

Mit 38 Zügen soll im Kölner Dieselnetz mehrheitlich das dreiteilige Modell eingsetzt werden. Der Regelbetrieb von Fahrzeugen, die Platz für fast 500 Menschen bieten, ist hier allerdings nicht die einzige Neuheit. Vor allem sicherheitstechnisch haben LINT 54 und 81 die Nase vorn. Ein besonderes Merkmal stammt dabei direkt aus den Entwicklerbüros von FLACHGLAS Wernberg: Beide Triebzüge sind erstmalig mit Notein- und austiegsfenstern ausgestattet, die auf unserer Verbundsicherheitsglas-Technologie basieren.

Dank unseres Know-hows konnten wir die Entwicklungszeit der neuen Fenster auf ein Minimum reduzieren - und ALSTOM auch bei dem komplexen Zulassungsverfahren der Scheiben tatkräftig unterstützen. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie durch partnerschaftliche Zusammenarbeit innovative Sicherheit schneller zum Zug kommt.

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Neue Digitaldruckanlage in Kürze bei uns!

Im Jahr 2007 hatten wir uns entschlossen in die Digitaldrucktechnik mit Keramikfarben einzusteigen. Mittlerweile wurden eine Vielzahl von Objekten mit der Anlage gefertigt, wobei sich schnell zeigte, dass die maximale Druckgröße bei vielen Anfragen nicht ausreichend ist. Deshalb entschied man sich im Jahr 2011 in einen neuen GlassJet Jumbo zu investieren. Der GlassJet Jumbo wurde Mitte März 2012 bei uns angeliefert und wird nach Installation und Testphase im April die Produktion aufnehmen.

Die neue Digitaldruckanlage bietet Ihnen dann ein maximales Druckmaß von 3,30 m x 6,00 m. Mit dieser Druckgröße ist es nun möglich das derzeitige maximale Fertigungsmaß von 2,80 m x 6,00 m für ESG / TVG bzw. SIGLADUR® abdecken zu können. Neben den größeren Scheibenformaten können wir Ihnen mit dem neuen GlassJet Jumbo auch einen schnelleren und von der Qualität besseren Druck ermöglichen, da die Anlage mit mehr Druckköpfen (24 anstatt bisher 16) ausgerüstet ist. Weitere technische Informationen können Sie gerne bei uns einholen.

Durch dieses Verfahren wird unser Produkt DELODUR® Design einzigartig. WIr realisieren mit Ihrem persönlichen Wunschmotiv licht- und witterungsbeständiges Glasdesign. So lassen sich unterschiedlichste Designs und Fotomotive auf Glas bedrucken. Unser Glas schafft somit vielfältige und kreative Ideen für die Innen- und Außengestaltung. Es eignet sich für Türen, Ganzglasanlaen, Trennwände, Treppengeländer und Möbel sowie für beeindruckende Fassadenlösungen und Großbildwände. Fragen Sie uns einfach. Wir finden für Ihre Ideen die beste Umsetzung.

Der bisherige GlassJet (Format 2,80 m x 3,70 m) wird in Zukunft bei unserer Tochtergesellschaft Glasprofi in Luhe-Wildenau in Betrieb gehen, um auch dort für den zukünftigen Trend nach Mehrfarbigkeit im Innenanwendungsbereich gerüstet zu sein.

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Bei uns ist der Kunde immer König. Besonders dann, wenn er ein Oberes Schloss hat.

Hans VIII., Ritter von Neuhausen, hat das Obere Schloss vor ungefähr 500 Jahren erbaut. Für was für eine Furore der spätgotische Fachwerkbau im Jahre 2011 noch einmal sorgen würde, konnte er damals sicherlich nicht ahnen. Und was FLACHGLAS Wernberg dazu beigetragen hat, sowieso nicht. Aber trotzdem sind wir zuversichtlich, dass es Hans einen Ritterschlag für uns Wert gewesen wäre.

Die Sanierung des Oberen Schlosses und der Umbau zum Bildungszentrum war für die Gemeinde Neuhausen in Baden-Württemberg das größte Bauprojekt der vergangenen Jahre. Zwischen 2008 und 2011 wurde das denkmalgeschützte Gebäude aufwändig restauriert. Dabei wurde größter Wert auf das Bewahren der alten Bausubstanz und des ursprünglichen Charakters des pittoresken Gebäudes gelegt. Und wo derat hohe Anforderungen gestellt werden, sind wir von FLACHGLAS Wernberg natürlich mit von der Partie.

Und unsere Arbeit für das Obere Schloss hatte wahrhaft Format. Für das gläserne Treppenhaus haben wir Verbundsicherheitsglas in außergewöhnlichen Dimensionen gefertigt. Das bedeutet für uns: Die Produktion und Lieferung von 15.500 Kilogramm Glas sowie die Herstellung eines Glasverbundes in den außergewöhnlichen Maßen 256,5 x 365,1 cm. Wie gut, dass wir diese besondere Herausforderungen nicht nur lieben, sondern auch meistern können. Und zwar nicht nur bei der Herstellung, sondern auch bei der Logistik und Lieferung. Und so kommt es, dass Andreas Bewer, der statische Verantwortliche für das Projekt, einem Journalisten gegenüber voller Stolz sagen konnte: "Im gläsernen Treppenhaus hat das Obere Schloss die größten Glasscheiben, die in Deutschland je hergestellt wurden".

Überhaupt waren bei der Eröffunung des neuen Bildungszentrums, das die Musikschule, die Öffentliche Katholische Bücherei mit Mediathek sowie den Volkschen Salon mit seinen Möbeln aus dem 19. Jahrhundert beherbergt, eigentlich alle begeistert. Und um noch mal auf Ritter Hans, den VIII. zurückzukommen: Auch er hätte sich sicher königlich gefreut.

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Die Kulturhauptstadt Europas 2009 kann sich jetzt so richtig sehen lassen. Durch Glas von uns.

Linz verändert. Das ist der Slogan der schönen Stadt an der Donau und der Kulturhauptstadt Europas 2009. Auch 2012 bietet die österreichische Metropole Besuchern und Einwohnern jede Menge zu sehen: zum Beispiel durch die extra großen Seitenwandscheiben der neuen Straßenbahn. Und genau da kommen wir ins Spiel. Denn Linz verändert und FLACHGLAS Wernberg ermöglicht.

Wenn eine Stadt jährlich Millionen von Besuchern anlockt, muss sie schon etwas Besonderes sein. Kein Wunder, wenn diese Stadt, in der es jede Menge Stadtrundfahrten und Besichtigungen gibt, auch eine ganz normale Straßenbahnfahrt zur Erlebnistour macht. Um das zu erreichen, musste Linz eigentlich nur eins tun: die Bombardier Transportation mit der Lieferung von 23 Bombardier Flexity Outlook-Straßenbahnen zu beauftragen.

Die besonders fahrgastfreundlichen Bahnen überzeugen, wie der Name schon sagt, unter anderem durch ihre großformatigen Seitenwandscheiben. Genau unsere Spezialität und auch der Grund, warum Bombardier Transportation die Lieferung dieser Scheiben in unsere Hände gelegt hat. Zum Einsatz kam Einscheiben-Sicherheitsglas, das von uns in unterschiedlichsten Ausführungen gefertigt werden kann - immer exakt zugeschnitten auf die späteren Einsatzorte der Fahrzeuge. Und wer uns kennt, kann sich schon denken, dass wir die fertigen Scheiben wieder einmal punktgenau geliefert haben - natürlich ohne nennenswerte Beanstandungen.

Und so sind alle mit der neuen Straßenbahn zufrieden: Bombardier Transportation, die Stadt Linz, die vielen Besucher, die Linzer selbst, für die jetzt auch die tägliche Fahrt zur Arbeit aussichtsreicher geworden ist und natürlich wir. Denn obwohl wir Schnelligkeit lieben, freuen wir uns in diesem Fall mehr über mäßiges Tempo. Denn nur so kann man während der Fahrt noch mehr sehen.

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Vier Unternehmen, ein gemeinsames Ziel.

Die FLACHGLAS Wernberg Gruppe macht sich stark für eine erfolgreiche Zukunft. Nachdem die Geschäftsführer bei ihrem gemeinsamen Treffen im Frühjahr grünes Licht für einen abgestimmten Markenauftritt gegeben haben, sind nun die Details zur tatsächlichen Umsetzung von der Arbeitsgruppe Marketing erarbeitet worden. Mit anderen Worten: Jetzt kann's losgehen.

Die Unternehmen - GLASPROFI, Flachglas Nord-Ost, Flachglas Gruppe Schweiz und FLACHGLAS Wernberg - werden ihrer jahrelangen Verbundenheit neuen Ausdruck verleihen und in Zukunft als Einheit auftreten. Wir bündeln unsere Stärke, unsere Kompetenz und unsere Erfahrung und machen dies durch ein neues, gemeinsames Logo nach außen sichtbar.

Nach und nach werden alle beteiligten Unternehmen ihre gesamte Außendarstellung auf den einheitlichen Auftritt umstellen.

Das Signal ist deutlich: Wir sind eine starke Gruppe. Und als solche können wir witschaftlicher agieren und effizienter handeln. Wir können unsere Schwerpunkte besser vereinen und unseren Kunden so ein noch leistungsfähigerer Partner sein.

Wir freuen uns auf die Zukunft als FLACHGLAS Wernberg Gruppe.

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Wir halten eigentlich nichts von Fachchinesisch.
Es sei denn, wir sind in China.

Wir legen immer großen Wert darauf, dass wir unsere Kunden verstehen und sie uns. Nur so können zusammen Erfolgsgeschichten entstehen. Eigentlich. Was aber macht man, wenn der Kunde ein bedeutendes chinesisches Unternehmen ist? Man stellt fest, dass es auch trotz phonetischer und kultureller Unterschiede ein gemeinsames Verständnis gibt: das Verständnis von Qualität.

Die Realisation des Hochhauskomplexes "K11 on Hanoi Road" im Herzen des Geschäfts- und Touristenviertels Tsim Sha Tsui in Hong Kong ist ein gutes Beispiel dafür, wie Globalität im besten Fall funktionieren kann. Man nehme ein chinesisches Developement-Unternehmen, einen chinesischen Architekten sowie einen chinesischen Fassadenbauer und füge FLACHGLAS Wernberg hinzu. Das Ergebnis: ein beeindruckendes Megagebäude in einer der pulsierendsten Städte der Welt. Und für uns der Beweis, dass wir selbst unter schwierigen Bedingungen die hohen Erwartungen an uns erfüllen.

Denn schwierig war es allemal. Zum einen war Sicherheitsglas in der Stärke von 25 mm gefordert, das - zum anderen - termingerecht in China angeliefert werden musste. Kein leichtes Unterfangen bei den teilweise schwierigen Einfuhrbestimmungen. Hinzu kam die extreme Luftfeuchtigkeit in Hong Kong. Sie betrug nahezu 100 % und führte zu störendem Kondensat auf den Scheiben. Ach ja, und dann gab es da auch noch die hohen Anforderungen an unterschiedliche Muster und Designs, aber das gehört in diesem Zusammenhang ja schon fast zu unserem Alltagsgeschäft.

Trotz all dieser Herausforderungen und Störungspotenziale haben wir den Auftrag erfolgreich und ohne nennenswerte Reklamationen bewältigt. Das "K11 on Hanoi Road" gehört schon jetzt zu den renommiertesten Adressen in Hong Kong. In ihm befinden sich das noble Hyatt Regency Hong Kong, eine exklusive, sechsstöckige Art Mall und der beste Beweis, dass Wernberg auch China kann. Obwohl wir kein chinesisch sprechen.

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Große Erfolge müssen nicht immer groß sein.
Manchmal reichen schon 210 x 297 mm.

Normalerweise zeigen wir Ihnen an dieser Stelle beeindruckende Projekte von uns. Das tun wir auch dieses Mal. Nur sieht unsere Erfolgsgeschichte jetzt ein klein wenig anders aus. Sie ist aus Papier und kommt vom Fraunhofer-Institut. Und obwohl wir normalerweise Normen übertreffen wollen, sind wir auf diese Norm besonders stolz. Sie heißt DIN 6701-2 und wir übersetzen das in "wieder etwas besser".

Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) sitzt in Bremen und entwickelt Produkte und Verfahren bis zur Anwendungsreife. Ein Angebot, das die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ergänzt und von allen Branchen genutzt wird, ist die zertifizierende Weiterbildung im Bereich der Klebtechnik. Auch wir haben uns erfolgreich weiter qualifiziert und wurden dafür zertifiziert. Die oben bereits erwähnte Norm DIN 6701-2 bescheinigt uns den Nachweis der Eignung zum Kleben von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen auf höchster Qualifikationsstufe. Oder mit anderen Worten: Was wir machen, machen wir gut.

Durch die RE-Zertifizierung ist es amtlich. FLACHGLAS Wernberg liefert Ihnen geprüfte Qualität bei der kompletten Produktrange der Seiten- und Frontverglasung im Bereich der schienengebundenen Fahrzeuge. Nach der Formulierung des Fraunhofer-Institutes ist das die Klasse A1, welche die höchste Qualifikationsstufe beschreibt. Das passt ja gut zu unserer Gesamtleistung. Die ist nämlich 1A.

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Nordrhein-Westfalens Metropole brummt.
Aber davon will Vodafone nichts hören.

Es ist derzeit eines der größten Bauprojekte Europas. Rund 5.000 Mitarbeiter sollen sich ab Ende 2012 im neuen Vodafone Campus wohlfühlen - und dort inspiriert arbeiten können. Ruhe ist dafür ein entscheidendes Kriterium. Deshalb hat sich der Mobilfunkriese bei seinem Düsseldorfer Prestigeobjekt für eine Schallschutz-Glasfassade von FLACHGLAS Wernberg entschieden.

Die Bauarbeiten sind jetzt, im Spätsommer 2011, noch in vollem Gange. In ehrgeizigen 16 Monaten soll der Gebäudekomplex bezugsfertig sein. Bis dahin wächst der zentrale Büroturm auf stolze 110 Meter. Insgesamt 86.000 Quadratmeter Grundfläche werden am Ende überbaut sein. Bei der Auftragsvergabe für die imposanten Glasfassaden des Objektes gaben gleich mehrere Kompetenzen von FLACHGLAS Wernberg den Ausschlag. Erstens: Schallschutz. Es waren zahlreiche Messungen durchzuführen und in entsprechenden Prüfzeugnissen zu dokumentieren. Dazu kamen umfangreiche technische Klärungen im Hinblick auf Absturzsicherung und Einbruchschutz. Dass außerdem verbindliche Liefertermine einzuhalten sind, versteht sich von selbst. Gegenwärtig produzieren und liefern wir bis zu 1.600 m² Glas pro Woche.

Die zweite Herausforderung: Nachhaltigkeit. Der Vodafone Campus soll auch in puncto Nutzerqualität und Nachhaltigkeit Maßstäbe setzen. Angestrebt wird eine Zertifizierung mit dem LEED Gold Status. Der hohen Qualität unserer Guardian Isolier- und Optifloat™ VSG-Gläser kommt dabei eine entscheidende Bedeutung zu.

Der Gebäudekomplex entsteht übrigens auf dem Gelände einer ehemaligen Brauerei. Zumindest was die Glasfassade angeht, sorgen wir von Wernberg dafür, dass sich auf der Baustelle kein Ungemach zusammenbraut. Kann sein, dass die Arbeiten gelegentlich mal von etwas Lärm und Aufregung begleitet werden. Aber dafür ist es dann hinterher im Campus wunderbar ruhig.

Versprochen.

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Manchmal muss man auf einem Flughafen übernachten. Wir haben dafür gesorgt, dass man es in München will.

Auf dem Flughafen München starten und landen mehr als 2,5 Millionen Fluggäste im Monat. Mit dem neuen Novotel wird er jetzt selbst zum Reiseziel. Geschäftsreisende aus aller Welt können hier in schöner Ruhe tagen, entspannen und übernachten. Denn wir haben in München etwas ganz Besonderes geschafft: Wir haben die Flugzeuge leise gestellt. Zumindest hinter unserem Glas.

Der quaderförmige Baukörper mit einer Kantenlänge von 56 Metern und einer Höhe von 19 Metern steht als Solitär am östlichen Ende des Parkplatzes P41 Süd direkt an der Hauptzufahrt zur Technikzone West. Den Entwurf für den futuristisch-modernen Kubusbau lieferte das Architekturbüro Gewers, Kühn & Kühn, das großen Wert darauf gelegt hat, dass sich das Haus optimal in die Architektur des Flughafens einfügt. Besonders markant ist die Fassade aus einzelnen, gefrästen Glaseinheiten. Um sie in der Form realisieren zu können, muss das reibungslose Zusammenspiel von allen betroffenen Bearbeitungszentren und dem Vertrieb funktionieren. Ein Zusammenspiel, das wir bereits bei vielen komplexen Projekten perfektionieren konnten. Als Komplettanbieter haben wir alle Leistungen übernommen: von den millimetergenauen Fräsungen über das Vorspannen der Halbzeuge, die Weiterverarbeitung zum Verbund-Sicherheitsglas, die anschließende Beschichtung mit der Sonderschicht Silver 20 bis hin zu dem aufwändigen Zusammenstellen der einzelnen Glaselemente. Doch wie beim Fliegen ist es auch hier: Man will eigentlich nicht genau wissen, wie es funktioniert – man will es genießen.

Der neue Hoteldirektor Udo Stürmer freute sich bei der Eröffnung des Novotels am 30. Juni 2010 besonders über ein Detail: „Von allen 257 Zimmern, von unseren sechs Tagungsräumen, dem Restaurant, der Bar und natürlich von der Terrasse aus kann man die Fluzeuge starten und landen sehen.“ Dass man sie nicht hören kann, ist auch unser Verdienst. Ganz ohne abzuheben.

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Seit 15 Jahren Trapezkünstler. Und nie gab´s irgendwelchen Zirkus.

Es gibt Menschen, die machen um alles ordentlich Getöse. Um sich, um das, was sie tun und das, was sie leisten. Zum Glück sind da dann aber auch noch die anderen. Die reden nicht großartig. Die machen einfach. Mit viel Erfolg, aber eben im Stillen. So etwas Ähnliches gibt es auch bei Projekten. Der Regio Shuttle RS1 von der Stadler Rail GmbH ist so eins.

Wäre dieser Spruch nicht schon besetzt, man müsste über den RS1 sagen: Er läuft und läuft und läuft ... Seit 15 Jahren ist dieses Niederflur-Schienenfahrzeug mit wachsendem Erfolg im Einsatz. Und FLACHGLAS Wernberg war von Anfang an dabei. Dass der RS1 eine unverwechselbar charakteristische Optik hat, verdankt er dabei den Stellen, an denen er durchsichtig ist – seiner Verglasung.

Das Stahlskelett des Regio Shuttle entspricht der Konstruktion eines Fachwerkbrückenträgers. Was zur Folge hat, dass die Fensterbänder Trapezform annehmen. Aber die Scheiben, die wir aus Wernberg liefern, können natürlich mehr als nur unverwechselbar aussehen. Sie sind auch integraler Bestandteil der hohen Sicherheits- und Komfortsstandards, die der RS1 erfüllt. Für die bis zu 170 Fahrgäste des Zuges ist vor allem die hoch reflektierende Sonnenschutzbeschichtung von direkt spürbarem Vorteil. Sorgt sie doch dafür, dass sich der Zug auch im Sommer nie in eine Nahverkehrs-Bratröhre verwandelt.

Seit Kurzem fährt der RS1 übrigens auch an unserem Werksgelände in Wernberg-Köblitz vorbei. Für uns eine tägliche Erinnerung daran, was wir unter einer dauerhaften, engagierten und partnerschaftlichen Kundenbeziehung verstehen. Schon Grund, ein wenig stolz zu sein. Im Stillen natürlich.

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Seit 2011 ist Baden-Württemberg grün. Unser Sonnenschutzglas für die Rehaklinik Höhenblick war es schon vorher.

Auf 219 Höhenmeter liegt die auf den Bewegungsapparat spezialisierte Rehaklinik Höhenblick oberhalb der berühmten Kurstadt Baden-Baden. Für die Glasfassade eines dreigeschossigen Anbaus wurden wir mit der Lieferung neutraler und grüner Sonnenschutzgläser beauftragt. Eine gute Gelegenheit, um zu zeigen, wie wir mit bewährter Technologie unserer Zeit voraus sind.

Eine farbige Glasfassade und helle Innenräume zeichnen den rund 1500 Quadratmeter großen Anbau aus, den die Rehabilitationsklinik Höhenblick am 7. Mai 2009 eingeweiht hat. Besondere Herausforderung war die Kombination von unterschiedlichen Drucktechnologien für die zur Anwendung gekommenen Sonnenschutzgläser und Fassadenplatten sowie die einheitliche Farboptik von planem und gebogenem Glas.

Für uns kein Problem, immerhin sind wir als einziger Glasveredler Deutschlands in der Lage, bereits gebogene Gläser nachträglich zu beschichten - eine wichtige Voraussetzung, um die perfekte farbliche Übereinstimmung mit dem planen Glas zu erreichen. Möglich wird dies durch unser spezielles Beschichtungsverfahren, der Wernberger Thermischen Bedampfung. Durch nahezu unbegrenzte Farb- und Reflexionseinstellungen können wir fast jeden Glaswunsch erfüllen, auch eine Sonnenschutzbeschichtung in der Sonderfarbe Grün, wie im Fall der Rehaklinik Höhenblick.

Der Hausherr, Klinikdirektor Martin Hausmann, ist sich übrigens sicher, dass die neuen hellen und offenen Räume den Patienten und Besuchern zu Gute kommen werden. Genau wie wir. Denn wir haben dafür gesorgt, dass auch der Sonnenschutz im grünen Bereich ist.

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Wir sind nachtaktiv. Vor allem, wenn wir ein gutes Motiv haben.

Wie schafft man es, in acht Wochen 1.397 m² Spezialgläser zu fertigen? Und wie schafft man es dann noch, den hohen Anforderungen der Architekten zu genügen? Das geht eigentlich nur, wenn man sein Handwerk versteht und immer dann zur Stelle ist, wenn man gebraucht wird, auch nachts. Was der erreicht, der immer die Augen aufhält, zeigt unser Auftrag für die Rathaus Galerie in Essen.

Einkaufen, Gastronomie und Kultur unter einem Dach: Der Umbau des ehemaligen City Center Essen zur Rathaus Galerie hat aus einem Einkaufszentrum einen attraktiven Treffpunkt mitten in Essen gemacht. Und wir haben unser Glas dazu beigetragen. Besonders gefragt waren bei diesem Projekt unsere Digital- und Siebdruckbereiche, deshalb waren sie auch von Anfang an bei der Planung mit eingebunden. Denn die Essener Rathaus Galerie hielt zwei wesentliche Herausforderungen bereit: die hohen Anforderungen an die Bedruckung und die zuverlässige und genau abgestimmte Anlieferung der einzelnen Motivscheiben. Von der Designerstellung über die Umsetzung auf den baurechtlich geforderten Glasqualitäten bis hin zur punktgenauen Lieferung und Montage haben wir Hand in Hand mit Planer und Fassadenbauer zusammengearbeitet. Die engen Absprachen und das gemeinsame Verständnis von Qualität waren dann auch maßgeblich für den Projekterfolg verantwortlich.

Auch als es bei fünf Scheiben zu Farbabweichungen kam, haben wir gezeigt, dass wir von der schnellen Sorte sind. Die Ersatzscheiben wurden sofort von uns geliefert und nachts per Sprinter direkt auf der Baustelle geliefert. Das ist eben unser Verständnis von Professionalität und Schnelligkeit. Und der Grund, warum wir bei allem was wir tun, genau im Bilde sind.

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Wir haben was gegen hauchdünne Vorteile.
Außer, wenn sie aus Glas sind.

Stellen Sie sich vor, die Bahn macht ihre Doppelstock-Züge noch sicherer und verzichtet auf robuste Geländer. So geschehen bei den Schweizerischen Bundesbahnen. Sie setzen ab 2011 auf ein neuartiges, deckenhohes Glas. Obwohl dieses Glas hauchdünn ist, ist es ein wahrer Kraftprotz und zeigt die deutlichen Stärken von FLACHGLAS Wernberg.

An den Treppenabgängen der neuen Doppelstock-Triebzüge der schweizerischen Stadler Rail AG verhindern ab sofort gläserne Balustraden, dass Fahrgäste oder Gepäckstücke von der oberen Etage in den unteren Zugbereich stürzen können. Und dieses Glas hat es wahrhaft in sich: Es wird gefertigt aus dem Verbund-Sicherheitsglas SIGLAPLUS® von FLACHGLAS Wernberg, das mit einer hochsteifen SentryGlas® Zwischenlage von DuPont hergestellt wird. Trotz größter Schutzwirkung ist dieser Glasverbund ausgesprochen dünn und ermöglicht durch ein niedriges Gewicht positive Auswirkungen auf den Energieverbrauch.

Umfangreiche Tests in unseren Labors und bei DuPont haben ergeben, dass bereits ein Aufbau aus zwei nur vier Millimeter dicken Scheiben und einer 0,9 Millimeter dicken SentryGlas® Zwischenlage die geltenden Vorschriften erfüllt. Die an Stadler gelieferten, 800 mm breiten und 1370 mm hohen Balustradenelemente sind nicht dicker und schwerer als alternativ einsetzbare ESG-Elemente, bieten aber - auch ohne Geländer - noch mehr Schutz. Wie man an diesem Beispiel sieht, können Innovationen ganz leicht sein. Wenn man weiß, wie es geht.

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Wir haben ein Herz für die Kunst.
Darum setzen wir sie vor die Tür.

Kunst gehört in jedes Haus? Das reicht uns eigentlich noch nicht. Denn wir von FLACHGLAS Wernberg sind der Meinung, Kunst gehört auch an jedes Haus. Zumindest wenn sie mit unseren modernen Bedruckungstechnologien auf oder zwischen Glas gebracht wird. In Bad Neustadt an der Saale kann man sich einmal mehr davon überzeugen, wie wir Motive groß rausbringen.

Bei dem Wohnhaus in der unterfränkischen Kreisstadt sind gleich zwei neue Verfahren der FLACHGLAS Wernberg GmbH zum Einsatz gekommen. Zum einen haben wir die PVB-Folien einiger Verbundsicherheitsglasscheiben mit dem Motiv eines Kunstwerks im System SIGLA® Motiv bedruckt. Zum anderen wurde dieser Verbund und weitere DELOGCOLOR® Gläser mittels eines speziellen Klebebandes verdeckt am Baukörper als Außenwandbekleidung befestigt.

Die präzise Beherrschung aller nötigen Verfahren und Technologien war dann auch überzeugendes Argument für den Auftraggeber, sich für uns zu entscheiden. Innerhalb kürzester Zeit und ohne jegliche Beanstandung konnten wir alle Kundenwünsche realisieren. Und auch, als es bei der Montage zu Glasbruch kam, haben wir schnell und flexibel nachgeliefert. Das Ergebnis ist wahrhaft beeindruckend: Original und Kopie sind nahezu identisch. Unterscheiden kann man sie nur an dem Format, der Farbbrillanz und der dauerhaften Farbechtheit - unserer Version.

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Wir machen einen Bogen um das Herkömmliche.
Besonders in Eindhoven.

In Geometrie eine Eins. So könnte man die Realisierung von „The Blob“ in EIndhoven auf einen Nenner bringen. Was wie ein Neubau aussieht, ist in Wahrheit die Sanierung eines fünfstöckigen Bürogebäudes. Und für uns der beste Beweis, dass die Welt manchmal doch eine Scheibe ist. Und noch eine. Und noch eine...

„The Blob“ ist ein Teil eines größeren Projektes zur Revitalisierung des Stadtzentrums in Eindhoven. Die Gebäudehülle wurde aus einer Glas-Stahl-Konstruktion gefertigt und als Freiformfläche definiert, die alle einfachen geometrischen Formen weit hinter sich lässt. Da jede eingesetzte Glasscheibe ein Unikat ist, lag für uns die besondere Herauforderung in der präzisen Zuordnung der Isolierglaskomponenten.

Und einmal herausgefordert, haben wir gleich auf höchstem Niveau weitergemacht. Da die Baustelle mitten im Zentrum von Eindhoven lag, durfte nur zu ganz bestimmten Zeiten und mit kleinen LKW angeliefert werden. Trotzdem haben wir es geschaftt, 1.193 Glasunikate passgenau herzustellen und pünktlich zu liefern. Und das in genau drei Monaten. Wir sind eben nicht nur gut in Geometrie, wir sind auch gut in Form.

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Es gibt viele Möglichkeiten, von A nach B zu kommen.
Die schönste ist mit Sonne, Licht und Wernberg.

Wie viel Licht passt in einen Zug? Diese Frage können die niederländischen Passagiere der neuen Sprinter Lighttrain Züge wohl am besten beantworten. Der „Lichtzug“ setzt durch ein innovatives Fensterkonzept neue Maßstäbe bei Lichteinfall und Raumkomfort. Dank der hellen Köpfe von FLACHGAS Wernberg.

Für das Konsortium aus Bombadier Transportation und Siemens Transportation Systems haben wir eine völlig neue Sonnenschutzbeschichtung entwickelt, die exakt auf die Kundenanforderungen abgestimmt wurde. Von Anfang an haben wir die Fahrzeugbauer zudem bei der Anpassung und Farbauswahl des Siebdrucks für die Innenverglasungskomponenten beraten und unterstützt. Die Wahl fiel letztendlich auf die Verwendung spezieller Siebdruckfarben, dank unserer ausgereiften Beschichtungstechnologie kein Problem.

Durch die pünktliche Lieferung aller Fenster- und Glaskomponenten, mit Ausnahme der Frontscheibe, haben wir mal wieder bewiesen: FLACHGLAS Wernberg macht alles gut. Und das in einem Zug.

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Kamele, Scheichs, neue Freunde und ein unfreiwilliger Qualitätstest – FLACHGLAS Wernberg auf der Messe in Riad, Saudi-Arabien.

Als wir nachts um 23 Uhr in Riad ankamen, erwartete uns zunächst ein kleiner Temperaturschock – mitten in der Nacht noch 32 Grad! Natürlich im Schatten. Etwas größer war der Schock am darauffolgenden Sonntagmorgen: eine große Holzkiste mit unseren wertvollen Glasscheiben darin lag zerborsten auf dem Messeboden!

Doch während woanders das Holz ganz bleibt und der Inhalt zerbricht, ist es bei FLACHGLAS Wernberg umgekehrt: unsere Scheiben waren allesamt in perfektem Zustand.

Vielleicht sollten wir derartige Qualitätstests auch zu Hause in Wernberg einführen. Apropos einführen: die Scheichs wollen auch einführen. Nämlich unsere Produkte.

Denn unsere Gastgeber waren nicht nur ausgesprochen freundlich und zuvorkommend, sondern auch äußerst angetan von unserem Leistungsspektrum und unserem Service.

Fazit: wir kommen wieder! Und unser Glas sowieso.

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Bis heute stand Marco Polo für Entdeckungen und Abenteuer.
Ab heute für eine der schönsten Fassaden weltweit.

1254 wurde ein faszinierender Entdecker, Abenteurer und Händler geboren. 2010 ein ebenso begeisterndes Bauwerk gleichen Namens – der Marco Polo Tower.55 atemberaubend schöne Meter ragt er in die Höhe. Auf 16 Geschossen lässt sich das virtuose Wechselspiel zwischen massivem Beton und hochwertigem, transparenten Glas beobachten.

Und so, wie Marco Polo seinerzeit Asien erforscht und entdeckt hat, haben unsere Kunden und Partner entdeckt, wie FLACHGLAS Wernberg die unterschiedlichsten Anforderungen an die Verglasungen an diesem tollen Gebäude gemeistert hat.

Von planen bis zu zylindrisch gebogenen INFRASTOP® Gläsern in den Maisonetten bis hin zu den hochwertigen DELOGCOLOR® RC Scheiben mit verstecktem Befestigungssystem.

Letzteres ließ den Architekten fast so viele Freiheiten wie Marco Polo.

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Der erste Zug, bei dem man nicht nur gerne aus dem Fenster schaut. Sondern auch darauf. Und zwar vor allem aus Bewunderung.

Zum Beispiel darüber, wie unsere innovativen Komplettfenstersysteme den enormen Belastungen standhalten, denen ein Hochgeschwindigkeitszug Tag für Tag ausgesetzt ist. Und seine Fenster erst recht.

Doch Stabilität war nur eine von drei Hauptanforderungen an unser schnellstes Glas von allen. Denn auch die hohen Anforderungen an die Gewichtsreduzierung sowie die technischen Werte waren nicht von Pappe. Doch wir haben sie gemeistert. Und speziell für dieses Projekt eine völlig neuartige Sonnen- und Wärmeschutz- beschichtung entwickelt.

Dabei waren unsere Ingenieure nicht nur einfallsreich. Sondern – passend zum Projekt – auch noch ziemlich zügig.

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INFRASTOP® schützt vor Sonne.
Nicht vor bewundernden Blicken.

Wenn man sich das neue EuroCityCenterWest in Mannheim so anschaut, dann kann man die liebe Sonne schon irgendwo verstehen. In ein architektonisch derart faszinierendes Gebäude wirft man natürlich gerne einen Blick. Auch als Himmelskörper. Unser INFRASTOP® Sonnenschutz-Isolierglas lässt die Sonne herein. Und die Hitze draußen. Cool, oder?

Mindestens ebenso erfrischend fand unser Kunde die Tatsache, dass wir als Komplettanbieter in der Lage waren, fast vollumfänglich bei uns im Haus zu produzieren. Und dass wir alles trotz Zeitdruck und wenig Platz pünktlich in die enge Mannheimer City geliefert haben.

So wird das neue EuroCityCenterWest nicht nur ein Wahrzeichen für Mannheim. Sondern auch für Erfolg. Made in Wernberg.

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Auch wir konnten unserem Kunden BRITA nicht das Wasser reichen. Aber das beste Glas und den besten Service.

BRITA veredelt Wasser. FLACHGLAS Wernberg veredelt Glas. Für den neuen Firmensitz in Taunusstein war allerdings weit mehr gefragt als nur eine hochwertige, edle Glasfassade. Gewünscht war darüber hinaus all unsere Erfahrung, persönliche Beratung sowie eine weit reichende technische Unterstützung des Planers.

So haben wir unserem Kunden nicht nur vergleichbare, bereits realisierte Objekte präsentiert und die geeignetsten davon mit ihm besichtigt. Sondern im Anschluss auch noch 5 detaillierte Mock-ups produziert. So konnte der Planer seine Entscheidung am eigenen Bau und unter Berücksichtigung der Lichtverhältnisse und Umgebung treffen.

Womit einmal mehr bewiesen wäre: Bei FLACHGLAS Wernberg stimmt es auch hinter der Fassade.

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Und Glas ist doch magnetisch: Besucherandrang am FLACHGLAS Wernberg Stand.

Die Besucher der InnoTrans 2010 in Berlin wurden von unseren aktuellen Entwicklungen für Fahrzeuginnenräume jedenfalls magisch angezogen. Auf unserem Messestand haben wir Kunden und potenziellen Kunden von Australien bis Zimbabwe gezeigt, wohin die Reise beim Thema Interior Glas geht.

Unsere vielen internationalen Gäste konnten sich sogar von dem außergewöhnlichen Karikaturisten und Schnellzeichner Dallidali porträtieren lassen – natürlich auf Glas.

Mit unserem Glas fahren weltweit Schienenfahrzeuge, Busse, Sonderfahrzeuge, Schiffe und Luxusyachten. Und nach der InnoTrans 2010 werden es wieder ein paar mehr sein. Wir freuen uns darauf. Und geben weiter G(l)as. Weltweit.

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In Bonn ist ein Raumschiff gelandet – mit außerirdisch schöner Glasfassade ...

Zugegeben, auch die NASA baut Raumschiffe. Aber keines davon gewährt einen so atemberaubend schönen Blick auf die Welt wie das Hotel Kameha Grand Bonn. Mit dem edlen SOLARWER® Sonnenschutz-Isolierglas von FLACHGLAS Wernberg verlieh der Architekt Karl-Heinz Schommer dem Gebäude eine außergewöhnliche Ästhetik.

Für die einzigartige 100 Meter lange Glasfassade und die bis zu 18 Meter hohe verglaste und multifunktionale Eventhalle verwendete er neben viel ästhetischem Gefühl, Mut und Leidenschaft auch genau das richtige Glas. SOLARWER® sorgt nicht nur für hohe Licht- bei gleichzeitig geringer Energiedurchlässigkeit, sondern gibt auch nahezu unbegrenzte gestalterische Freiheit.

Das Ergebnis ist ein Hotel wie aus einer anderen Welt. Futuristisch liegt es da, direkt am Rheinufer. Und doch fügt sich das Kameha Grand Bonn mit seiner weichen Form harmonisch in die Umgebung ein.

Fand auch die Fachwelt. Und verlieh dem Kameha Grand Bonn den international begehrten MIPIM-Award, den „Design- und Architektur-Oscar“.

Welt(all)klasse Architektur. Mit Glas aus Wernberg.

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Das erste Ordnungsamt, auf dem man gern lange wartet.

Niemand geht gern aufs Amt. Normalerweise. Aber das neue 6-stöckige Ordnungsamt Frankfurt vermittelt freundliche Offenheit und Transparenz. Versetzte Fensterebenen geben der Fassade einen hohen Wiedererkennungswert. Unser WTB Sonnenschutz-Isolierglas sorgt für ein stets perfektes Klima im Amt. Selbst dann, wenn es mal heiß hergeht …

Die logistische Herausforderung bestand beim Ordnungsamt Frankfurt darin, dass mitten in der eng bebauten Frankfurter City nur wenig Platz für Anlieferung und Lagerung der Glasgestelle war. Besonders große Scheiben konnten nur mit Innenlader angeliefert werden. Doch FLACHGLAS Wernberg konnte all diese Aufgaben meistern.

Was uns ein bisschen stolz macht. Und unseren Kunden mehr als nur ein bisschen zufrieden.

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Wir haben das Glas für 29 Züge nach Japan geliefert.
Und keinen Grund für auch nur eine Reklamation.

„Kurêmu“ ist Japanisch und bedeutet Reklamation. Doch obwohl wir über 3000 Seitenwandfenster, 900 Türscheiben und 1200 Trennwandscheiben für 29 Züge pünktlich bis ins japanische Kasado liefern mussten, haben wir es auf keine einzige „Kurêmu“ gebracht. „Domo arigato“ für das Vertrauen, liebe Japaner!

Die komplett montierten Züge wurden dann übrigens wieder zurück nach Europa verschifft. Genauer gesagt nach Großbritannien. Dort hat FLACHGLAS Wernberg schon viele Projekte erfolgreich durchgeführt. Ebenfalls ohne „Kurêmu“. Oder besser gesagt: „complaints“.

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Ein Zug sollte über Schienen heizen.
Und nicht die Umgebung.

Die Züge von Alstom fahren bei Skånetrafiken kreuz und quer durch Schweden. Und weil es dort nicht nur Elche und Pipi Langstrumpf gibt, sondern im Winter auch extrem ungemütliche Temperaturen, war für die Verglasung von 49 neuen Coradia Nordic Zügen ein ganz besonderes Glas gefragt. Ein Glas, das die Blicke der Fahrgäste in die schöne schwedische Natur herauslässt. Aber die kuschelige Wärme dabei im Fahrgastraum festhält.

Wir haben dieses Problem eiskalt gelöst. Und ein gebogenes Isolierglas mit besonders hochwertigen Sonnen- und Wärmeschutzbeschichtungen hergestellt. Es zeichnet sich durch einen extrem niedrigen U-Wert aus. Jenen Wert, der signalisiert, wie viel - oder in diesem Fall: wie wenig – Wärme durch das Glas entweicht.

Gefreut haben sich unsere Kunden aus dem hohen Norden darüber übrigens wie die Südländer. Und die anspruchsvollen logistischen Herausforderungen haben wir ebenfalls ganz cool gemeistert...

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8.969 Kilometer Entfernung.
76 Stockwerke.
1 glückliche Geschäftsbeziehung.

Für den Bau des 76 Stockwerke hohen New World Tower in Hongkong hätte unser Auftraggeber natürlich auch einen Glasveredler aus der näheren Umgebung wählen können. Statt sich für das knapp 9.000 Kilometer entfernte Wernberg zu entscheiden. Doch die Chinesen haben es dennoch getan. Und wir haben sie nicht enttäuscht.

Denn FLACHGLAS Wernberg hat nicht nur 30.000 qm hochwertigstes, massgeschneidertes Glas hergestellt. Sondern diese unglaubliche Menge auch in Dutzenden riesiger Überseecontainer ohne jegliche Transportschäden sicher und pünktlich ins Reich der Mitte geliefert.

Man könnte also sagen, es ist ein kleines Wunder, dass es bei diesem Projekt zu keiner einzigen Reklamation kam. Oder man könnte sagen: es ist Erfolg. Made in Wernberg.

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Eines unserer wenigen Projekte mit Reklamationen – aber nur beim Schiedsrichter auf dem Spielfeld.

Dutzende Sportveranstaltungen finden jedes Jahr in der O2 Arena in Berlin statt. Bis zu 17.000 Menschen haben in dem spektakulären Bau Platz. Die O2 Arena ist so gewaltig, dass sogar das Brandenburger Tor hineinpassen würde. Beeindruckend. Mindestens ebenso eindrucksvoll ist die 2.000 qm große Fassade mit unserem INFRASTOP® Brillant Sonnenschutzglas.

INFRASTOP® Brillant bietet hochwirksamen Schutz vor den Wärmestrahlen der Sonne. Lässt aber dennoch ihr wunderbares Licht hindurch. Nebenbei hält INFRASTOP® Brillant speziell im Winter die Wärme in der Arena. Selbst bei noch so hitzigen Gefechten auf dem Spielfeld.

Und Reklamationen gibt es nur von den Fans auf den Rängen. Nicht von unseren Kunden...

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Unsere neueste Erfolgsgeschichte kommt direkt Aus Tralien.

Wenn man in Australien Züge bauen will, tut man das meist mit australischen Partnerunternehmen. Vielleicht noch mit asiatischen. Die australische Downer EDI Rail ist – im wahrsten Sinne des Wortes – sehr viel weiter gegangen. Sie hat das Glas für den größten Zugauftrag der australischen Geschichte im 15794 km entfernten Wernberg-Köblitz bestellt. Wir müssen wohl ziemlich gut sein ...

Die größte Herausforderung für FLACHGLAS Wernberg bestand nicht nur darin, die 23.000 Scheiben Glas für die 78 doppelstöckigen Züge mit insgesamt 626 Waggons in der gewohnten herausragenden Qualität zu liefern, sondern auch in der Logistik, Flexibilität und Kommunikation in Bezug auf die Entfernung und acht Stunden Zeitverschiebung.

Endlich einmal ein Beispiel für eine glückliche Fernbeziehung.

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Singen war noch nie so schön wie mit unserem Glas.

Die charmante, aufstrebende Stadt Singen in der Nähe des Bodensees war auf der Suche nach einem Symbol, das ihren Aufschwung und ihre Dynamik auf den ersten Blick repräsentiert. Ein Bauwerk mit dem Potenzial zum Wahrzeichen. Helmut Jahn, der berühmte amerikanische Architekt deutscher Herkunft, hatte eine Idee. Und wir haben seine Idee verglast.

Nachdem Jahn bereits so imposante Bauwerke wie den Frankfurter Messeturm, den Flughafen Bangkok sowie das Sony Center mit „BahnTower“ am Potsdamer Platz in Berlin erschaffen hatte, war es sein Traum, auch außerhalb der Metropolen ein Gebäude außergewöhnlicher Dimension zu realisieren. Mit dem Hegau-Tower ist ihm dies auf eindrucksvolle Art gelungen. Und natürlich mit 9.000 Quadratmetern von unserem edelsten Glas.

Jahn wählte das hochwertige, innovative Sonnenschutz-Isolierglas INFRASTOP® Brillant 50/25, das nicht nur zu einer optimalen und energiesparenden Klimatisierung beiträgt, sondern hier durch den zusätzlichen Siebdruck auch der Kreativität des Architekten viel Raum ließ. So schön kann Singen sein.

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Qualität, mit der Sie rechnen können.
Der Online-Glaskalkulator.

Ab sofort können unsere Kunden direkt im Internet sämtliche Produkte und Dienstleistungen von FLACHGLAS Wernberg individuell nach ihren Bedürfnissen und Anforderungen konfigurieren und präzise kalkulieren. Die Möglichkeiten, die der neue FLACHGLAS Wernberg Online-Glaskalkulator dabei bietet, sind beinahe grenzenlos.

Angefangen bei den vielen unterschiedlichen Glasprodukten über Komponentenaustausch bis hin zu frei wählbaren Modulen zur Bearbeitung und Veredelung. Ob Kantenbearbeitungen, Randausschnitte oder umfangreiche Stufenbearbeitung: Jede nur denkbare Konfiguration ist Schritt für Schritt einfach und exakt definierbar.

Und damit unsere Kunden auf den Euro genau wissen, was das Ganze kostet, haben wir die Preisberechnung und -darstellung genauso transparent gestaltet wie viele unserer Gläser.

Mit dem Online-Glaskalkulator bietet FLACHGLAS Wernberg seinen Kunden also einen völlig neuen, einzigartigen Service. Das Einzige, was beim Alten bleibt, ist die gewohnt hohe Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen. Eben Erfolg. Made in Wernberg.

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Das Zugprojekt „Flirt“ – ein großer Wurf schützt vor jedem Wurf.

Natürlich sollte man keine Steine auf Züge werfen. Trotzdem wird es immer wieder gemacht. Auch in Algerien. Deshalb beauftragte unser Kunde Stadler uns, die Scheiben in seinen Zügen dort „steinwurfsicher“ zu machen. Wir haben uns sofort an die Arbeit gemacht und unser Glas mit einer einzigartigen, speziellen Folie veredelt, die jedem Stein trotzt.

Und wenn eine Folie eine Zeit lang ihren „Kopf“ für die hochwertigen Scheiben – die natürlich ebenfalls von FLACHGLAS Wernberg geliefert werden – hingehalten hat, kann sie jederzeit einfach, problemlos und kostengünstig ausgetauscht und erneuert werden.

Wir haben übrigens alleine für das FLIRT- Zugprojekt in Algerien an unseren langjährigen Partner Stadler das Glas für 64 Züge geliefert. Genauer gesagt 16 Notausstiegsscheiben, 32 fertig montierte Fenster und 8 Fahrzielanzeige pro Zug. Macht insgesamt 3.000 Quadratmeter Glas.

Und dank unserer Spezialfolie werden es auch viele Jahre lang 3.000 Quadratmeter bleiben.

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RaumGlas – eigentlich müsste es „Raum-für-Ideen-Glas“ heißen.

Unser Glas bietet unbegrenzte Möglichkeiten für die Gestaltung von Räumen und Lebenswelten. Es kann Wände so schön und transparent machen, dass sie nicht mehr trennen, sondern verbinden. Es kann Stege, Treppenstufen und Podeste nicht nur begeh-, sondern sogar befahrbar machen. Es kann als gläserne Decke auch großdimensionierten Räumen durch atemberaubende Lichtstreuung zu einem einzigartigen Blickfang machen. Es verbindet als Ganzglasanlage ästhetische Eleganz und Leichtigkeit mit höchster Funktionalität. Oder sorgt dafür, dass sich niemand mehr in einem Aufzug eingesperrt fühlen muss. Neuerdings kann es sogar zaubern: es bringt nämlich Treppen zum Schweben.

Wenn man es genau nimmt, kennt RaumGlas von FLACHGLAS Wernberg eigentlich nur eine Grenze: die Kreativität und den Einfallsreichtum des Architekten.

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Der neue Süddeutsche Verlag – oder wie man eine Zeitung aus Glas baut.

Die Süddeutsche Zeitung steht für Facettenreichtum, Dynamik und Aktualität. Vor allem aber dafür, nicht nur ihre Leser zu informieren, sondern meinungsbildend zu sein. Und wenn eine solche Zeitung umzieht, dann nur in ein Gebäude, das all diese Eigenschaften widerspiegelt. Bis ins kleinste Detail. FLACHGLAS Wernberg hat einzigartige Glaselemente für eine einzigartige Fassade für ein einzigartiges Verlagshaus entwickelt.

Mit 30.000 m2 Glas, individueller Betreuung und effizientem Projektmanagement entstand ein Gebäude, das sich je nach Standpunkt und Perspektive des Betrachters immer wieder anders und immer wieder neu darstellt. Genau so, wie es die Süddeutsche Zeitung täglich tut.

Und so wie der Leser eines hervorragend geschriebenen und perfekt recherchierten Artikels wird auch der Betrachter der Glasfassade angeregt und zum Weiterschauen animiert. Geneigtes und reflektierendes Glas sorgt für faszinierende Lichtspiele.

Dank der innovativen, transparenten Fassade ist es gelungen, das neue Verlagshaus für den Süddeutschen Verlag besonders ökologisch und energieeffizient zu gestalten. Die Doppelfassadentechnik wirkt wie eine Isolierschicht und spart bis zu 80 % Energie im Vergleich zu herkömmlichen Bauten ähnlicher Größe.

Sie sind herzlich eingeladen, einmal in diesem faszinierenden Bauwerk zu lesen.

 

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